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Wall Of Voodoo

  • musicmakermark
  • 25. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Art Rock/Post Punk-Band, gegründet 1977 in Los Angeles, California, von Stan Ridgway (vcl, g). Die Musik von Wall Of Voodoo bewegte sich zwischen Post Punk und Soundtrack-ähnlichen Klängen. Die Band entstand aus der Soundtrack-Firma "Acme Soundtracks", die Ridgway in Hollywood gegründet hatte und leitete.


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Die Büros befanden sich gegenüber des Punk-Clubs "The Masque". Ridgway begann mit Marc Moreland (g) von The Skulls zu jammen. Mit dem Zuzug von Bruce Moreland (e-b) und Chas T. Gray (key), ebenfalls von The Skulls, und Joe Nanini (dm) von Black Randy And The Metrosquad entstand das erste Lineup von WOV.

 

"Wall Of Voodoo" (Index und Restless, 1980) war die erste Aufnahme. Es war dies eine 6-Track-EP mit einem Cover von Johnny Cashs "Ring Of Fire". Die EP wurde später mit zehn Live-Tracks von 1979 unter dem Titel "The Index Masters" (Restless, 1991) wiederveröffentlicht. Das erste Album war "Dark Continent" (I.R.S., 1981).  Es rutschte knapp in die Billboard 200.

 

Danach verliess Bruce Moreland die Gruppe. Chas Gray wurde Bassist und Keyboarder in einer Person. In dieser neue Konstitution entstand das zweite, kommerziell erfolgreiche Album "Call of the West" (I.R.S., 1982) mit dem Top 60-Hit "Mexican Radio". Für das Album schaute bei den Billboard 200 Platz 45 heraus.

 

Erst danach stiess mit Bill Noland (key) ein neuer fester Musiker als Ersatz für Moreland dazu. Dann fiel die Band wegen Drogen- und anderen Problemen langsam auseinander. Nach einem Auftritt Ende Mai 1983 verliessen Ridgway, Nanini und Noland Wall Of Voodoo.

 

Stan Ridgway startete eine mehr oder weniger erfolgreiche Solokarriere, während Nanini zur Country Rock-Band Lonesome Strangers ging. "Granma's House: A Collection Of Songs By Wall Of Voodoo" (I.R.S., 1984) hiess eine Compilation. Marc Moreland, Chas T. Gray und der zurückgekehrte Bruce Moreland machten als Wall of Voodoo weiter.

 

Sie engagierten Andy Prieboy (vcl, key) von Eye Protection sowie Ned Lukhardt (dm) als neue Mitmusiker. "Seven Days in Sammystown" (I.R.S., 1985) und "Happy Planet" (I.R.S., 1987) waren zwei weitere Alben der Band. Beide schafften es nicht in die Billboard 200.

 

1988 löste sich Wall Of Voodoo auf, obwohl das gesamte Lineup ohne Prieboy zugleich auch Mitglied von Nervous Gender war. Mit "The Ugly Americans in Australia (I.R.S., 1989) erschien noch eine Liveaufnahme.

 

Andy Prieboy und Marc Moreland schlugen wie Ridgway ebenfalls Solokarrieren ein. Joe Nanini starb am 4. Dezember 2000 an einem Hirnschlag und Marc Moreland verliess diese Welt am 13. März 2002.

 

2006 trat Wall Of Voodoo mit Stan Ridgway als neuer und alter Leader sowie mit neuen Musikern im Orange County im Vorprogramm von Cyndi Lauper auf.  "The Lost Tapes Vol. 1" (2023) mit Aufnahmen von 1987 und "Museums: The Lost Tapes Vol. 2" (2024) mit solchen von 1983 waren DL-Livealben. In Form einer LP kam "Live" (Jackpot, 2024) heraus. Dieser Mitschnitt stammte von einem Auftritt 1979.                                            07/25

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