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Rita Marley

musicmakermark
vor 53 Minuten
2 Min. Lesezeit

Jamaikanische Reggae-Sängerin, geboren am 25. Juli 1946 in Santiago de Cuba als Alfarita Constantia Anderson. Als sie drei Monate alt war, zogen ihre Eltern von Kuba nach Kingston, Jamaika. Nach der Trennung ihrer Eltern wurde sie im Trenchtown-Quartet von ihrer Tante aufgezogen.


 

Mit ihrer Cousine Constantine Walker und mit Marlene Gifford gründete sie Mitte der 1960er Jahre ein Vokalktrio. Weil die Wailers von Bob Marley, Peter Tosh und Bunny Wailer auf dem Weg ins Studio täglich an ihrem Haus vorbei ins Studio gingen, verwickelte Rita sie in ein Gespräch.

 

Die drei Sängerinnen sangen dabei den Sam & Dave-Titel "What's Your Name" und wurden prompt von Peter Tosh ins Studio eingeladen. Ab 1964 konnten die Soulettes erste Aufnahmen für den Produzenten Clement "Coxsone" Dodd machen. Peter Tosh und Bunny Wailer steuerten Backingvocals bei.

 

Bob Marley coachte die Gruppe und nannte sie in Anlehnung an die "Motown"-Gruppe The Marvelettes The Soulettes. Bis 1970 konnten The Soulettes, begleitet von eiigen Besetzungswechseln, viele Aufnahmen veröffentlichen, von denen die meisten nur in Jamaika veröffentlicht wurden. Von 1968 bis 1970 arbeiteten sie für Lee "Scratch" Perry.

 

"Jamaica Magic" (FRM, 1970) war eine gemeinsame LP mit dem Mento-Sänger Lloyd Wilks. Über ihre Auflösung 1973 hinaus kamen im Laufe der Jahre die 40 Singles heraus. Die Soulettes wurden zudem zu Aufnahmen von Tony Gregory, Lord Tanamo und anderen beigezogen.

 

Rita Anderson hatte Bob Marley 1966 geheiratet. Danach zog Bob Marley einige Monate in die USA, um zu arbeiten. Marley wurden bei den Wailers durch Ritas Cousine Constantine "Vision" Walker ersetzt. Nach der Rückkehr von Marley veröffentlichten die Wailers auf ihrem eigenen Label "Wail 'n' Soul'm" weitere Aufnahmen.

 

Rita Marley wurde einige Zeit Mitglied der Wailers, als Bunny Wailer ins Gefängnis musste. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes Ziggy Marley ging Bob Marley erneut in die USA, um bei "Chrysler" zu arbeiten. 1974, nach ersten erfolgreichen Wailers-Alben, stellte Bob Marley mit Rita Marley, Marcia Griffiths und Judy Mowatt die I Threes zusammen, um den Abgang von Peter Tosh und Bunny Wailer zu kompensieren.

 

Die I Threes übernahmen Backingvocals-Aufgaben, konnten aber später auch Aufnahmen unter ihrem Namen herausbringen. Bob Marley, inzwischen der prominenteste Star der Reggae-Bewegung, starb 1980. Rita Marley hatte schon Mitte der 1960er Jahre Aufnahmen unter ihrem Namen oder in Duos mit Bunny Wailer veröffentlichen könne.

 

Nach Bobs Tod veröffentlichte sie beginnend mit "Who Feels It Knows It" (Tuff Gong, 1980) und "Harambé" (Rita Marley Music, 1982) mehrere Alben unter ihrem Namen. Dazu kamen auch mehrere Compilations. Darunter befand sich "Lioness Of Reggae" (Tuff Gong und Rita Marley Music, 2019).


Ihr 1968 geborener Sohn Ziggy Marley veröffentlichte unter seinem Namen oder zusammen mit seinen Geschwistern bzw. Halbgeschwistern als Ziggy Marley & The Melody Makers viele Aufnahmen. 10/26

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