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Bruce Dickinson

  • musicmakermark
  • 30. März
  • 3 Min. Lesezeit

Englischer Heavy Metal-Sänger und Bandleader, Pilot, Unternehmer, Autor und Moderator, geboren am 7. August 1958 in Worksop, Nottinghamshire. Er studierte Geschichte und war als Student auch politisch aktiv.


 

Später interessierte er sich für Literatur und pilotierte in der Freizeit Passagierflugzeuge der britischen Chartergesellschaft "Astraeus". Seine Karriere als Sänger begann er bei der englischen Band Styx, nicht zu verwechseln mit der US-Band gleichen Namens, sowie bei den Shots.

 

Erstmals richtig im Rampenlicht stand er als Leadsänger bei der NWOBHM-Band Samson, wo er sich Bruce Bruce nannte. Während der Zeit mit Dickinson veröffentlichte Samson zwischen Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre vier Alben.

 

1981 wechselte er zu Iron Maiden, wo er Paul Di'Anno ersetzte. Mit ihm begann Iron Maidens Aufstieg zu einer der populärsten Heavy Metal-Bands der Geschichte. Das erste Maiden-Album mit Dickinson war die LP "The Number Of The Beast" (EMI, 1982).

 

1993 stieg Dickinson nach mehreren Alben bei Iron Maiden aus, kehrte jedoch nach einigen Aufnahmen unter seinem eigenen Namen 2002 für die Aufnahmen des Albums CD "Dance Of Death" (EMI, 2003) wieder zurück. Seine ersten eigenen Aufnahmen hatte Dickinson schon während seiner Zeit bei Iron Maiden gemacht.

 

Mit dem späteren Iron Maiden-Musiker Janick Gers (g) sowie mit Andy Carr (e-b) und Fabio del Rio (dm) entstand das Album "Tattooed Millionaire" (EMI, 1990). Es landete in England auf Platz 14 der Albumcharts und in den Billboard 200 auf Platz 100. Daraus wurden vier Singles ausgekoppelt.


Zwei davon schafften es in die Top-25 der englischen Charts. Am Ende der "Tattooed Millionaire"-Tournee wurde am 14. August 1990 im "Town & Country"-Club in Los Angeles ein Konzert aufgezeichnet, das später unter dem Titel "Dive! Dive! Dive!" (PMI, 1991) als Video auf den Markt kam.

 

Das zweite Album "Balls To Picasso" (EMI, 1994) landete auf Platz 21 in Grossbritannien sowie Platz 185 in den amerikanischen Billboard 200. Auch aus diesem Album wurden drei Singles ausgekoppelt, die keine grossen Stricke zerrissen.

 

Bei den Aufnahmen für die Doppel-CD "Alive In Studio A/Alive At The Marquee Club" (Castle, 1995) wurde Dickinson von Alex Dickson (g), Chris Dale (e-b) und Alex Elena (dm) unterstützt. Die Studiosession enthielt Aufnahmen, welche die Dickinson Band für eine US-Radiostation gemacht hatte.

 

Mit den selben drei Musikern entstand auch das dritte Album "Skunkworks" (Sanctuary, 1996), das in England Platz 41 belegte, in den USA aber die Charts verfehlte.  Für die Aufnahmen von "Accident Of Birth" (Castle, 1997) engagierte er eben anderen seinen ehemaligen Maiden-Kollegen Adrian Smith (g), welcher der Gruppe in der Zwischenzeit ebenfalls den Rücken gekehrt hatte.

 

Mit Platz 53 war es das chartsmässig bisher schwächste Soloalbum von Dickinson in Grossbritannien. Die nächsten Alben landeten noch weiter hinten. In genau der gleichen Besetzung wie bei "Accident Of Birth" entstanden zwei weitere Alben: "The Chemical Wedding" (Sanctuary, 1998) und die Live-CD "Scream For Me Brazil" (Sanctuary, 1999).

 

Als nächstes erschien die Compilation "The Best Of Bruce Dickinson" (Metal-Is, 2001). CD 1 enthielt zwei bisher unveröffentlichte Songs, während auf CD 2 weitere rare und vorher ebenfalls noch nie veröffentlichte Tracks zu finden waren.

 

"Tyranny Of Souls" (Sanctuary, 2005) war ein weiteres Studioalbum. Fast 20 Jahre später landete Dickinson mit seinem siebten Studioalbum "The Mandrake Project" (BMG, 2024) einen grossen Coup. Mit Platz 3 in den britischen Charts war es das weitaus erfolgreichste Album.

 

Die ersten  Alben von Bruce Dickinson wurden später mit weiterem Material ergänzt und als Doppel-CDs wieder veröffentlicht. Die "Alive"-Doppel-CD wurde gar zu einer Triple-CD (Sanctuary, 2005) ausgebaut. Songs von Bruce Dickinson finden sich auf mehreren Soundtracks oder Tribute-Alben.  03/26

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