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Iron Maiden

  • musicmakermark
  • 29. März
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. März

Englische Heavy Metal-Band, gegründet 1975 in London von Steve Harris (e-b), ehemals Mitglied der Pub-Rock-Formation Smilers. Nach einigen Besetzungswechseln entwickelte sich mit Paul Di'Anno (vcl), Dave Murray und Paul Cairns (g) sowie Doug Sampson (dm) eine erste feste Formation.


 

Am 31. Dezember 1978 nahm Iron Maiden vier Demo-Tracks auf, die an viele Labels geschickt wurden. Neil Key, DJ von der Londoner Hard Rock-Disco "Soundhouse", war begeistert und veröffentlichte drei der vier Songs unter dem Titel "The Soundhouse Tapes" (Rock Hard, 1979) auf seinem eigenen Label in Form einer 7"-EP.

 

Im November 1979 wurde Cairns, der auf der 7"-EP nicht erwähnt wurde, durch Tony Parsons (g) ersetzt. Mit ihrem harten, aber trotzdem melodischen Sound wurde Iron Maiden mit der Zeit immer mehr eine der wichtigsten Bands der so genannten New Wave Of The British Heavy Metal (NWOBHM).

 

Parsons und Sampson wurden vor den Aufnahmen für das Debut-Album "Iron Maiden" (EMI, 1980) durch Dennis Stratton (g) und Clive Burr (dm) ersetzt. Das Album erreichte Platz 4 der UK-Album-Charts, und auch die Single "Running Free" kam bis auf Platz 34.

 

Dann kam es erneut zu einem Besetzungswechsel. Für Stratton kam Adrian Smith (g). Mit ihm wurde die zweite LP "Killers" (EMI, 1981) aufgenommen. Sie erreichte mit Platz 12 in England erneut eine gute Platzierung und kam auch in den USA mit Platz 78 in die erste Hälfte der Billboard 200. 

 

Den wichtigsten Besetzungswechsel vollzog die Band aber mit der Auswechselung des Leadsängers. Für Paul Di'Anno (1958-2024), der nach seiner Karriere bei Iron Maiden mit Killers, Battlezone, DiAnno und anderen eine Reihe von eigene Bands leitete, kam Bruce Dickinson, der zuvor bei Samson und anderen Bands gesungen hatte.

 

Das erste Album mit Dickinson, "The Number Of The Beast" (EMI, 1982), stieg in den UK-LP-Charts bis auf Platz 1 vor und festige den Ruf der Band als bester Heavy Metal-Act neben Judas Priest. In den USA schaute Platz 33 der Billboard 200 heraus.

 

Mit Nicko McBrain (dm) wurde danach ein neuer Schlagzeuger verpflichtet. Er ersetzte Burr, der später, am 12. März 2013, in London an MS starb. Damit war die klassische Besetzung mit Bruce Dickinson (vcl), Dave Murray und Adrian Smith (g), Steve Harris (e-b) und Nicko McBrain (dm) zusammen,

 

Diese spielte mit "Pieces Of Mind" (EMI, 1983), "Powerslave" (EMI, 1984), dem Live-Mitschnitt "Live After Death" (EMI, 1985) und "Seventh Son Of A Seventh Son" (EMI, 1988) die wichtigsten Alben der Band ein. Sämtliche vier Alben erreichten die Top-3 der UK-Albumcharts.

 

"Seventh Son Of A Sevent Son" war nach "The Number Of The Beast" das zweite Nummer-1-Album in England für die Band. In den USA resultierte vorerst noch kein Top-10-Platz, aber die Band war mit einzelnen Alben auf den Plätzen 11 oder 12 nahe dran.

 

"Maiden England '88" (EMI, 2013) war später ein Live-Mitschnitt aus jener Zeit in Form einer Doppel-DVD mit einem Dok-Film auf DVD 2, eine Doppel-CD oder eine Doppel-Picture-Disc. Danach verliess Adrian Smith Iron Maiden. Sein Nachfolger war Janick Gers (g).

 

Mit ihm wurden "No Prayer For The Dying" (EMI, 1990), das dritte Nummer-1-Album "Fear Of The Dark" (EMI, 1992), "Live At Donington" (EMI, 1993) sowie die ebenfalls live eingespielten Alben "A Real Live One" und "A Real Dead One" (beide EMI, 1993) aufgenommen.

 

Die beiden letzteren CDs kamen unter dem Titel "A Real Live Dead One" (EMI, 1998) auch als Doppel-CD auf den Markt. Die Single "Bring Your Daughter... to the Slaughter" vom "No Prayer For The Dying"-Album war die einzige Nummer-1-Single der Band in England.

 

Bruce Dickinson, der schon zu Iron Maiden-Zeiten erste Aufnahmen unter eigenem Namen veröffentlicht hatte, stieg danach aus. Für ihn kam Blaze Bayley. Mit ihm entstanden die Alben "The X Factor" (EMI, 1995) und "Virtual XI" (EMI, 1998).

 

Sie waren mit den Plätzen 8 bzw. 16 nicht mehr ganz so erfolgreich, wie die Alben zuvor, die sich in England stets auf den ersten drei Rängen der Album-Charts festsetzen konnten. 1999 kehrten Dickinson und Smith zu Iron Maiden zurück.


 

Im Sextett mit den drei Gitarreros Murray, Smith und Gers sowie mit Dickison, Harris und McBrain spielte die Band "Brave New World" (EMI, 2000), die Live-CD "Rock In Rio" (EMI, 2002) und "Dance Of Death" (EMI, 2003) ein. Beide Studiowerke standen in Grossbritannien in den Top-10 der Albumcharts.

 

Auf der Doppel-CD "Death On The Road" (EMI, 2005) wurde das Liveschaffen einmal mehr dokumentiert. Mit "A Matter Of Life And Death" (EMI, 2006) erschien ein neues Studioalbum. Es war das erste Top-10-Album der Band in den Billboard 200.

 

"Flight 666" (EMI, 2009) dokumentierte auf einer DVD/Blu-ray oder auf einer CD eine Welttournee von Maiden mit einem eigenen, von Bruce Dickinson selber gesteuerten Flugzeug. Danach stellte die Band mit "The Final Frontier" (EMI, 2010) alles bisherige in den Schatten.

 

Das Album belegte Platz 1 in England und diversen anderen Ländern und war auch in den USA mit Platz 4 so erfolgreich wie noch kein anderes Maiden-Album davor.

 

Ein Mitschnitt eines Konzertes der darauffolgenden Tournee vom April 2011 in Santiago de Chile wurde als "En Vivo" (EMI, 2012) in Form einer Doppel-DVD, Doppel-CD und Doppel-LP herausgebracht. Das nächste Studioalbum "Book Of Souls" (EMI, 2015) erschien in Form einer Doppel-CD oder Triple-LP.

 

Es war gleich erfolgreich wie "The Final Frontier". Sechs Jahre später legte die Band auf der Doppel-CD "Senjutsu" (2021) wieder einmal neue Aufnahmen vor. In England resultierte dafür Platz 2. Zum 50-Jahr-Jubiläum der Band erschien das Buch "Infinite Dreams", das 352 Seiten stark war und über 600 Bilder enthielt.

 

Im Laufe der Zeit erschienen viele weitere Liveaufnahmen, Compilations oder Wiederveröffentlichungspakete. "The First Ten Years" (EMI, 1990) bestand aus 10 CDs bzw. 20 12"-Doppel-EPs mit jeweils Singles und deren B-Seiten, total 64 Songs.

 

"The Story So Far" und "The Story So Far Part II" (beide EMI, 1995) waren zwei 10-CD-Sets mit jefünf Alben sowie pro Album je einer Bonus-Discs mit weiterem Non-Album-Material wie Single-B-Seiten und ähnlichem.

 

"Eddie's Head" (EMI, 1998) war gar ein 13-CD-Set mit allen Aufnahmen, die zwischen 1980 und 1993 entstanden waren. Dazu kam eine Interview-EP. "Eddie Archive" (EMI, 2002) enthielt die gleichzeitig auch einzeln auf den Markt gebrachten Doppel-CDs "BBC Archives", "Beast Over Hammersmith" und "Best Of The B' Sides".

 

"Picture Disc Collection" (EMI, 2012) bestand aus den ersten sieben Studio- und dem ersten Livealbum in Form von Picture-Discs. Das Box-Set "The Beast Collection" (Parlophone, 2014) mit 20 Live- oder Studioalben kam nur in Italien heraus.

 

"The Complete Albums Collection 1980-1988" (Parlophone, 2014) umfasste die ersten drei Alben auf Vinyl. In der Box hatte es Platz für fünf weitere LPs. Die Fortsetzung davon war "The Complete Albums Collection 1990-2015" (Parlophone, 2017) mit zwei Alben auf drei LPs.  03/26

 

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