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Corky Siegel

  • musicmakermark
  • 3. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Blues-Pianist, Mundharmonikaspieler, Songschreiber und Bandleader, geboren am 24. Oktober 1943 in Chicago, Illinois, als Mark Paul Siegel. 1964 gründete er dort mit Jim Schwall (g, mand) die Blues-Rock-Gruppe Siegel-Schwall Band, die im Laufe ihrer ersten zehn Jahre mehrere Alben herausgab.


 

Nach dem Split 1974 kam die SSB mehrmals wieder zusammen, um Aufnahmen zu machen. Siegel gab auch unter seinem eigenen Namen eine Reihe von Schallplatten heraus. Das erste Album hiess schlicht "Corky Siegel" (Dharma, 1976) und war vermutlich eine Solo-Einspielung.

 

Wie schon mit der Siegel-Schwall Band tat sich Siegel auch solo mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa und dem Komponisten Bill Russo zusammen. Das Werk "Street Music" erschien mit George Gershwins "An American In Paris" auf einer LP (Deutsche Grammophon, 1979).

 

"Street Music" und "Three Pieces for Blues Band and Symphony Orchestra", das Werk das die Siegel-Schwall Band mit Ozawa und Russo aufgenommen hatte, war mit Leonard Bernsteins "Symphonic Dances From West Side Story" ebenfalls auf einer LP (Deutsche Grammophon, 1972) zugänglich gemacht worden.

 

"Out Of The Blue" (Stuff, 1980) war Corky Siegels dritte Einspielung unter eigenem Namen. Die LP erschien vier Jahre später auch unter dem Titel "Goodbye California" (Skitzo/Frenia, 1984). Nach der Zusammenarbeit mit Ozawa und Russo gründete Corky Siegel 1988 die Formation Corky Siegel's Chamber Blues.

 

Diese bestand auf der ersten Aufnahme "Corky Siegel's Chamber Blues" (Alligator, 1994) aus Siegel (hca, p), Frank Donaldson (perc, tabla) und dem West End String Quartet. "Complementary Colors" (Gadfly, 1998) hiess die zweite Aufnahme.

 

Eine dritte Aufnahme dieser Gruppe war "Corky Siegel's Traveling Chamber Blues Show" (Alligator, 2005). Darauf ist als weitere Musiker neben Siegel, Donaldson sowie den Streichern das ehemaligen SSB-Mitglied Rollo Radford (e-b, vcl) zu hören. Mit "Different Voices" (Dawnserly, 2017) und "More Different Voices" (Dawnserly, 2022) veröffentlichte Corky Siegel's Chamber Blues in teilweise grösseren Besetzungen weitere Alben.

 

"Solo Flight 1975–1980" (Gadfly, 1999) war dazwischen eine Compilation mit Tracks seiner beiden Solo-Alben gewesen. Unter dem Gruppennamen Chicago Blues Reunion tat sich Siegel mit anderen Chicago Blues-Grössen wie Barry Goldberg, Nick Gravenities, Harvey Mandel, Tracy Nelson und Sam Lay zusammen.

 

Dabei entstand die Live-Doppel-CD "Buried Alive In The Blues" (33rd Street, 2005). Weitere Alben unter Corky Siegels Namen hiessen "Something Wrong" (Dawnserly, 2022), "Songs for Truth and Harmony" (Dawnserly, 2022) und "Symphonic Blues No. 6" (Dawnserly, 2024).                                 11/25

 

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