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Georges Auric

musicmakermark
vor 23 Stunden
1 Min. Lesezeit

Französischer Komponist, geboren am 15. Februar 1899 in Lodève im Département Hérault. Er studierte in Paris an der Schola Cantorum bei Vincent d’Indy sowie am Pariser Konservatorium. Ab 1920 gehörte er zur Le Groupe des Six.


 

Es handelte sich um eine Komponistengruppe, die neben Auric aus Louis Durey (1888–1979), Arthur Honegger (1892–1955), Darius Milhaud (1892–1974), Francis Poulenc (1899–1963) und Germaine Tailleferre (1892–1983) bestand und die einen neuen, einfachen Stil propagierte.

 

Sprecher der Gruppe wurde später der Nicht-Komponist Jean Cocteau, mit dem Auric als Filmmusik-Komponist oft zusammenarbeitete. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg war Auric zudem ein vielbeschäftigter, angesehener Musikkritiker und Kolumnist.

 

 Am 21. November 1940, zu Beginn der deutschen Besatzung, verunfallte Auric zusammen mit der Mäzenin Marie-Laure de Noailles im Auto eines deutschen Besatzungsoffiziers, mit dem sie nach einem Nachtclub-Besuch unterwegs waren. 1962 wurde er Direktor der Pariser Oper und als Nachfolger von Jacques Ibert Mitglied der Académie des Beaux-Arts.

 

Georges Auric verfasste komische Opern, Ballette und Filmmusik mit lebhafter, oft ekstatischer Rhythmik. Seine Inspirationskraft galt als klassisch, seine Ausdruckskraft als modern. Er starb am 23. Juli 1983 in Paris im Alter von 84 Jahren.

 

Sein Schaffen ist auf vielen Schallplatten nachvollziehbar. "The Classic Film Music Of Georges Auric" (Marco Polo) hiess eine vierteiligte CD-Serie, deren Einzelteile 1996, 1999, 2000 und 2001 auf den Markt kamen.             09/26

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