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Nick Lowe

  • musicmakermark
  • 2. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Englischer Singer/Songwriter, Bassist, Produzent, Komponist und Bandleader, geboren am 24. März 1949 als Nicholas Drain Lowe in Walton-on-Thames. Seine Karriere begann einer 1966 als Mitglied der Band Kippington Lodge, die er zusammen mit Brinsley Schwarz (g) gegründet hatte und die sich später in Brinsley Schwarz umtaufte.


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Mitte der 1970er Jahre verliess Lowe Brinsley Schwarz und wurde Mit Dave Edmunds sozusagen Co-Leader der Formation Rockpile. Zu jener Zeit veröffentlichte Lowe mit "So It Goes/Heart Of The City" (Stiff, 1976) seine erste 7"-Single unter eigenem Namen.


Lowe war zu jener Zeit In-House-Produzent bei "Stiff" und produzierte Alben von The Damned und Elvis Costello. Später wechselte er zu den Labels "Radar" bzw. "F-Beat". Mit "Bowi" (Stiff, 1977) veröffentlichte Lowe als zweite Aufnahme eine 4-Track-EP, die im Titel und im Cover eine witzige Antwort auf die LP "Low" (RCA, 1977) von David Bowie war.

 

Weil Nick Lowe und Dave Edmunds, die beiden Rockpile-Hauptfiguren, bei verschiedenen Labels unter Vertrag standen, erschienen die Alben jeweils unter dem Namen von Lowe oder Edmunds. So waren die Solo-Alben der beiden auch gleichzeitig Rockpile-Alben.

 

Lowe's derartige erste Aufnahmen hiess "Jesus Of Cool" (Radar, 1978) und sah ihn in Begleitung von Billy Bremner und Dave Edmunds (g) sowie Terry Williams (dm). In den USA erschienen die Aufnahmen mit zum Teil anderen Songs unter dem Titel "Pure Pop For Now People" (Columbia, 1978).

 

Auf "Labour Of Lust" (Demon, 1979) spielten neben dem Rockpile-Quartett auch Huey Lewis (hca), Elvis Costello (vcl) und andere mit. Das einzige richtige Rockpile-Album war "Seconds Of Pleasure" (F-Beat, 1980), das gleichzeitig auch das Ende der Zusammenarbeit von Lowe und Edmunds markierte.

 

1979 hatte Lowe die Countrysängerin Carlene Carter, die Tochter von Carl Smith und June Carter Cash bzw. die Stieftochter von Johnny Cash, geheiratet. Die Ehe dauerte nur rund fünf Jahre, aber Lowe blieb mit Johnny Cash verbunden und machte mit ihm mehrere Aufnahmen.

 

Nach dem Split von Rockpile ging Lowe vorerst mit seiner Band Noise To Go und später mit The Cowboy Outfit auf Tournee. Es folgte eine Reihe von vielen weiteren eigenen Alben.

 

Sie nannten sich "Nick The Knife" (F-Beat, 1982), "The Abominable Showman" (F-Beat, 1983), "Nick Lowe & His Cowboy Outfit" (F-Beat, 1984), "The Rose Of  England" (F-Beat, 1985), "Pinker And Prouder Than Previous" (Demon, 1988) und "Party of One" (Reprise, 1990).

 

Als es der Lowe-Song "(What's So Funny 'Bout) Peace, Love, and Understanding" in einer Version von Curtis Stigers auf den Soundtrack von "The Bodyguard" (Arista, 1992) schaffte, und sich dieser 15 Millionen Mal verkaufte, konnte sich Lowe endlich ein Leben ohne finanzielle Sorgen leisten.

 

Zusammen mit John Hiatt (g, p, vcl), Ry Cooder (g, vcl), und Jim Keltner (dm) stellte er das kurzlebige All-Star-Studioprojekt Little Village auf die Beine, von dem nur gerade die LP "Little Village" (Reprise, 1992) und drei Singleauskoppelungen erschienen. Danach setzte Lowe die Reihe seiner Soloveröffentlichungen fort.


Unter seinem eigenen Namen oder unter Bandnamen wie Nick Lowe & His Band, Nick Lowe & His Noise To Go, Nick Lowe & The Impossible Birds, Nick Lowe And His Cowboy Outfit und Nick Lowe's Last Chicken In The Shop erschienen bis über 20 Alben. Dazu war er Mitglied der Gruppen Tartan Horde, The Takeaways und Larry Wallis' Psychedelic Rowdies.

 

Rund ein Dutzend Compilations oder Reissue-Pakete dokumentieren sein Schaffen in geraffter Form. "Nick Lowe Boxed" (Demon-Westside, 1990) und "The Doings (The Solo Years)" (Demon, 1999) waren mit je vier CDs die umfangreichsten.                                              07/25

 

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