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Judy Mowatt

musicmakermark
vor 1 Stunde
1 Min. Lesezeit

Jamaikanische Reggae-Sängerin, geboren am 23. Dezember 1952 in Gordon Town, St. Andrew, als Judith Veronica Mowatt. 13-Jährig schloss sie sich einer Tanzgruppe an, die in Jamaika und sonstwo in der Karibik auftrat.


 

Mit Beryl Lawson und Merle Clemenson, zwei anderen Girls dieser Tanztruppe, gründete sie 1967 die Rocksteady-Gesangsgruppe The Gaylettes. Von dieser kamen über die 1970er Jahre hinaus mehrere Singles heraus. "We Shall Sing" (Westside, 2001) war später eine Compilation.

 

Ab 1970 konnte Judy Mowatt auch erste Singles unter ihrem Namen veröffentlichen. 1974 wurde sie neben Marcia Griffiths und Rita Marley Mitglied des Trios I Threes, das für Bob Marley Backingvocals beisteuerte. Die I Threes waren Bestandteil von Bob Marley & The Wailers, konnten aber auch eigene Singles und Alben herausbringen.

 

Daneben erschienen weitere Singles und die ersten eigenen Alben. Diese Alben hiessen "Mellow Mood" (Tuff Gong, 1975), "Black Woman" (Grove und Island, 1980) und "Mr. Dee-J" (Ashandan, 1981). "Ashandan" war ihr eigenes Label.

 

Dort, bei "Judy M Music", einem anderen eigenen Label, und bei anderen Schallplattenfirmen, veröffentlichte Mowatt bis in die 1990er Jahre rund ein Dutzend weitere Alben. Dazu kamen gesamthaft über 70 Singles.

 

Ab Ende der 1970er bis in die 1980er Jahre hinein bildete Mowatt mit Anicia Banks, Joy Tulloch und Sharon Tucker die Gruppe Light Of Love, die mehrere Singles herausbringen konnte.

 

"Sunshine Lady" (Vap, 1993) und "Sing Our Own Song" (Shanachie, 2003) waren zwei eigene Compilations von Mowatt. Sie war die erste Sängerin, die in der Kategorie Reggae für einen Grammy nominiert wurde und zwar für ihr Album "Working Wonders" (Shanachie, 1987).

 

Sie war eine Anhängerin der Rastafari-Bewegung, konvertierte aber in den 1990er Jahre zum Christentum und sang zuletzt Gospel-Musik.           10/26

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