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Manfred Schulze Bläserquintett
Experimental/Free Jazz-Formation, gegründet 1969 in Ost-Berlin vom Baritonsaxophonisten, Multiinstrumentalisten und Bandleader Manfred Schulze (1934-2010), der auch diverse andere Bands leitete oder Mitglied von anderen Ensembles war. Die strengen Vorgaben von Komponist Schulze und seinen Vorbildern Schönberg, Webern oder Hindemith weckten bei den Freigeistern des DDR-Free Jazz nicht grosse Begeisterung, so dass er lange suchen musste, eher er ab Mitte der 1980er Jahre ein
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Manfred Schulze
Deutscher Baritonsaxophonist, Multiinstrumentalist und Bandleader, geboren am 17. August 1934 in Schweizerthal, Sachsen, in der damaligen DDR. Nach einem privaten Musikstudium schloss er sich in den 1950er Jahren mehreren Tanzorchestern an. 1962 gründete er mit Ernst-Ludwig Petrowsky das Manfred-Ludwig-Sextett, das Hardbop spielte. Zwischen 1964 und 1970 arbeitete er in der von Klaus Lenz geleiteten Modern Jazz Big Band 65. Dort machte er seine ersten Aufnahmen als Musiker,
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Friedhelm Schönfeld
Deutscher Jazz-Alt- und Tenorsaxophonist, Klarinettist, Flötist, Komponist und Bandleader, geboren am 13. Mai 1938 in Zehrensdorf, im heutigen Zossen im Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg. Bis 1990 gehörte dieser Teil Deutschlands zur DDR. Schönfeld studierte von 1950 bis 1958 Klarinette, Klavier und Komposition in Ost-Berlin. Von 1960 bis 1970 war er erster Alt- und Solo-Saxophonist beim Rundfunk-Tanzorchester Berlin. Während dieser Zeit begann er sich auch als Komponis
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


European Jazz Quintet/Ensemble/ Sextet/Trio
International besetzte Jazzgruppen verschiedenster Grösse, initiiert und geleitet vom deutschen Bassisten Ali Haurand (1943-2018). Auch Gerd Dudek gehörte zum festen Kern. Das Ganze begann 1977, als Haurand für ein Konzert in Moers Louis Sclavis (sax, cl), Gerd Dudek (ts) und Pierre Courbois (dm, perc) engagierte. Sclavis sagte kurzfristig ab. Haurand und Courbois engagierten unabhängig voneinander mit Alan Skidmore und Leszek Zadlo zwei Saxophonisten, so dass die Gruppe
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ali Haurand
Deutscher Jazz-Bassist, Bandleader, TV-Moderator und Produzent, geboren am 15. November 1943 in Viersen, NRW, als Alfred Josef Antonius Haurand. Er studierte nach einer Konditor- und kaufmännischen Lehre von 1966 bis 1973 an der Folkwangschule und an der Rheinischen Musikhochschule. Er spielte zunächst mit einem eigenen Trio und ab 1967 im Trio und Quintett des Pianisten George Maycock. Ende der 1960er Jahre war er bei Auftritten in Europa als Begleiter von Philly Joe Jon
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Rolf Kühn
Deutscher Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 29. September 1929 in Köln. Er ist der 14 Jahre ältere Bruder des Pianisten Joachim Kühn . Deren Mutter war Jüdin. Ihr Zigarrengeschäft wurde in der Reichspogromnacht von 1938 zerstört. Weil sich sein Vater nicht scheiden lassen wollte, wurde er aus der Reichstheaterkammer ausgeschlossen und musste für die Organisation Todt arbeiten. Rolf Kühn wuchs in Leipzig-Lindenau auf und lernte ab 1937 das Klavi
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Joachim Kühn - Majid Bekkas - Ramon Lopez
Internationales Trio zwischen Jazz und Ethnoklängen, gegründet Mitte der 2000er Jahre vom deutschen Pianisten Joachim Kühn . Als Mitmusiker holte er den Marokkaner Majid Bekkas (vcl, guembri, oud, kalimba) und den Spanier Ramon Lopez (dm, tabla) dazu. "Kalimba" (Act, 2007), "Out Of The Desert" (Act, 2009) und "Chalaba" (Act, 2011) hiessen die ersten Aufnahmen. "Out Of The Desert Live" (Act, 2011) zeigte dieses Trio mit der hr-Bigband am Jazzfest Berlin 2010. Auf "Voodo Se
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Joachim Kühn in Trioaufnahmen
Der deutsche Pianist Joachim Kühn tat sich im Laufe seiner langen Karriere als Leader oder mit anderen Co-Leadern zu vielen Trioaufnahmen zusammen. Sein erstes, 1964 gegründetes Trio bestand neben ihm aus Klaus Koch (b) und Reinhard Schwartz (dm). Zwei Stücke dieser Gruppe fanden sich auf den beiden Festival-Compilations "Jazz Jamboree 65 Vol. 1" (Polskie Nagrania Muza, 1965) bzw. "Jazz Jamboree '65 Volume 02" (Polskie Radio, 2016). "Sound Of Feelings" (BYG, 1969) und Pari
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Joachim Kühn in Duoaufnahmen
Der deutsche Jazz-Pianist Joachim Kühn spielte im Laufe seiner Karriere viele Aufnahmen mit je einem anderen Musiker zusammen ein. Dabei kam es auch zu Begegnungen mit anderen Pianisten, wie etwa mit Martial Solal auf der Kassette "Duo In Paris" (Musica, 1975). 1977 folgte bei "Musica" eine LP-Version davon, 1991 bei "Dreyfus" eine CD-Version. Aufnahmen mit Jan Akkerman (g) erschienen als "Live! The Kiel Concert - The Stuttgart Concert" (Sandra, 1979). Im Duo mit Jasper
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Joachim Kühn in Soloaufnahmen
Der deutsche Pianist Joachim Kühn veröffentlichte im Laufe seiner langen Karriere viele unbegleitete Soloaufnahmen. Die erste spielte er Mitte März 1971 in Paris ein. Sie hiess "Solos" (Futura, 1971), gefolgt wenig später von "Piano Solo" (MPS, 1972). Weiteres Material der Session für "Futura" erschien erst Jahrzehnte später als "Solos, Volume 2" (Futura, 2010). "Solo Now" (MPS, 1976) enthielt Solostücke von Albert Mangelsdorff (tb), Pierre Favre (dm, perc), Joachim Kühn (
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Joachim Kühn
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren während des Zweiten Weltkrieges am 15. März 1944 in Leipzig. Er ist der 15 Jahre jüngere Bruder des Klarinettisten, Bandleaders und Komponisten Rolf Kühn (1929-2022). Joachim liess sich als klassischer Pianist ausbilden und trat jung als Konzertpianist auf. Unter dem Einfluss seines Bruders begann er sich für den Jazz zu begeistern. 1962 spielte er an der Seite von Ernst-Ludwig Petrowsky, Heinz Becker, Klaus Koch u
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Gerd Dudek
Deutscher Sopran-, Alt- und Tenorsaxophonist, Flötist und Bandleader, geboren am 28. September 1938 in Gross Döbbern bei Breslau, im heutigen Polen. Nach dem Musikstudium spielte er zunächst von 1960 bis 1964 bei Helmut Brandt und in der Kurt Edelhagen-Band auf dem Tenorsax und der Klarinette, anschliessend bei Joe Nay. 1966 wurde er mit Alexander von Schlippenbach (p), Buschi Niebergall (b) und Jaki Liebezeit (dm) Mitglied des Manfred Schoof Quintetts. Im selben Jahr wurde
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21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


The Dave Pike Set
Deutsch-amerikanische Modern Jazz-Gruppe, gegründet 1968 in Deutschland vom amerikanischen Vibraphonisten Dave Pike (1938-2025), der davor schon in seiner Heimat mehrere Aufnahmen als Bandleader veröffentlicht hatte. Ab 1968 hielt sich Pike in Deutschland auf. Als Mitmusiker holte er Volker Kriegel (g, sitar), Hans Rettenbacher (b, e-b, cello, perc) und Peter Baumeister (dm, perc) dazu. Von diesem Quartett erschienen "Four Reasons" (MPS, 1969), "Noisy Silence - Gentle Nois
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21. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Dave Pike
Amerikanischer Jazz-Vibraphonist, Komponist und Bandleader, geboren am 23. März 1938 in Detroit, Michigan. Er lernte als Kind zuerst Schlagzeug und dann autodidaktisch Vibraphon zu spielen. 1954 zog seine Familie nach Los Angeles, wo er mit Curtis Counce, Harold Land, Elmo Hope, Dexter Gordon, Carl Perkins auftrat. "Gene Norman Presents The Jazz Couriers" (Whippet, 1957) zeigt Pike als Mitglied der kurzlebigen Gruppe The Jazz Couriers mit Gene Russell (p), John Goodman (b)
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21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Volker Kriegel & Mild Maniac Orchestra
Deutsche Jazz Rock-Gruppe, gegründet Mitte der 1970er Jahre vom Gitarristen Volker Kriegel (1943-2003). Als Basis diente ihm das unter seinem Namen erschienene Album "Spectrum" (MPS, 1971) und das Album "Mild Maniac" (MPS, 1974), das unter dem Gruppennamen Volker Kriegel & Spectrum erschienen war. Die zweite dieser LPs entstand mit Rainer Brüninghaus (key), Eberhard Weber (b, e-b, cello), Peter Giger (perc) und Joe Nay (dm). Allerdings war auf der ersten Aufnahme des Mild
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21. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Volker Kriegel
Deutscher Jazz- und Jazz Rock-Gitarrist, Bandleader und Komponist, geboren am 24. Dezember 1943 in Darmstadt. Er brachte sich das Gitarrespielen selbst bei. Zu seinen ersten musikalischen Vorbildern gehörte das damalige Oscar Peterson Trio mit dem Gitarristen Herb Ellis. Deshalb war auch seine erste eigene Gruppe gleich besetzt. Nachdem er nach dem Abitur zunächst als Zeichenlehrer gearbeitet hatte, gründete er ein weiteres Trio, mit dem er 1964 beim Düsseldorfer Amateurjaz
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21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Eberhard Weber
Deutscher Bassist, Komponist und Bandleader, geboren am 22. Januar 1940 in Stuttgart. Im Alter von sechs Jahren begann er Cello zu spielen. Später kam der Kontrabass hinzu, durch den er neben der klassischen Musik auch den Jazz und deren spezifische Spielweisen kennenlernte. Erste Aufnahmen machte er 1962 mit Wolfgang Trattner und Gunther Ehrig (tp), Dave Wolpe und Sepp Guntner (tb), Wolfgang Lohnert (frh), Fritz Dautel (ts), Walter Huber (bars), Thilo Kalke (p) und Roland
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21. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Wolfgang Dauner
Deutscher Jazz-Pianist, Keyborder, Soundtrack-Komponist und Bandleader, geboren am 30. Dezember 1935 in Stuttgart. Er hatte bereits als Kind Klavierunterricht und erlernte früh, Trompete zu spielen. Als Jazzmusiker war er weitgehend Autodidakt. Dauner absolvierte eine Lehre als Maschinenschlosser. Seine ersten musikalischen Engagements hatte er als Trompeter bei Bädertourneen von Marika Rökk, Zarah Leander und Lale Andersen. 1958 studierte er kurz Trompete und Komposition a
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21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Albert Mangelsdorff in Quartett- und Quintettaufnahmen
Der deutsche Jazz- bzw. Free Jazz-Posaunist und Bandleader Albert Mangelsdorff (1928-2005) realisierte im Verlaufe seiner langen Karriere mehrere Quintett- und Quartett-Aufnahmen, meist mit eigenen Gruppen. In den frühen 1960er Jahren leitete er das Albert Mangelsdorff Quintett. In der Besetzung Albert Mangelsdorff (tb), Heinz Sauer (ts, ss), Günter Kronberg (as, bars), Günter Lenz (b) und Ralf Hübner (dm) entstanden "Tension" (CBS, 1963), "Now Jazz Ramwong" (CBS, 1964) un
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21. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Albert Mangelsdorff
Deutscher Jazz- bzw. Free Jazz-Posaunist und Bandleader, geboren am 5. September 1928 in Frankfurt am Main. Durch seinen älteren Bruder Emil Mangelsdorff kam er in Kontakt mit Jazz. Er besuchte den Frankfurter Hot Club, in dem heimlich der von den Nationalsozialisten verbotene Jazz gespielt wurde. Er erlernte bei seinem Onkel in Pforzheim Violine sowie Harmonielehre und allgemeine Musiktheorie. Daneben brachte er sich autodidaktisch das Gitarrespielen bei. Seine Karriere al
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21. Dez. 20255 Min. Lesezeit
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