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Per Nørgård
Dänischer Komponist, geboren am 13. Juli 1932 in Gentofte. Er studierte an der königlich dänischen Musikakademie in Kopenhagen unter anderem bei Vagn Holmboe und Finn Høffding. 1956 und 1957 setzte er seine Studien bei Nadia Boulanger in Paris fort. Seine Kompositionstechnik war stark von mathematischen Vorstellungen geprägt. So entwickelte er ein System, das Spektralharmonik und auf dem Goldenen Schnitt basierende Rhythmen mit der sogenannten Unendlichkeitsreihe verbindet.
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Gardner Read
Amerikanischer Komponist, geboren am 2. Januar 1913 in Evanston, Illinois. Er studierte Komposition an der Musikschule der Northwestern University und nahm privaten Klavier- und Orgelunterricht. 1932 und 1933 absolvierte er Sommerkurse in den Fächern Dirigieren und Kompositionen beim International Music Camp des Interlochen Center For The Arts. Ab 1932 erhielt er ein Stipendium für ein vierjähriges Studium an der Eastman School of Music der University of Rochester, wo Berna
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28. Apr.2 Min. Lesezeit


Franz Richter Herf
Österreichischer Komponist, Kapellmeister und Musiktheoretiker, geboren am 17. Dezember 1920 in Wien. Er besuchte Schulen in Wien und später in Maribor und Zagreb, wo er das Gymnasium absolvierte. Danach studierte er ab 1941 an der Wiener Musikakademie. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er seine Studien am Mozarteum in Salzburg bei Johann Nepomuk David, Egon Kornauth und Bernhard Paumgartner fort. Daneben nahm er Privatunterricht in Dirigieren bei Clemens Krauss. 1948 wurde
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Wlodzimierz Kotoński
Polnischer Komponist, geboren am 23. August 1925 in Warschau. Er studierte von 1945 bis 1951 an der Höheren Staatlichen Musikschule bei Piotr Rytel. Zudem nahm er 1950/1951 privaten Unterricht bei Tadeusz Szeligowski. In den 1950er Jahren widmete er sich im Auftrag des Nationalen Kunstinstituts der Erforschung der polnischen Volksmusik. Dabei entstand das Buch "Góralski i zbójnicki" (1956). Zwischen 1957 und 1961 nahm Kotoński an den Darmstädter Ferienkursen teil. Er befass
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Octavian Nemescu
Rumänischer Komponist, geboren am 29. März 1940 in Pașcani. Er schrieb Orchester- und Kammermusik sowie Vokalwerke. Dazu war er auch auf dem Gebiete der elektro-akustischen Musik tätig. Er studierte zwischen 1956 und 1963 an der an der Universitatea Națională de Muzică in Bukarerst Komposition, Harmonielehre und Orchestrierung. Mit Corneliu Cezar und Horatiu Radulescu war Nemescu massgeblich an der Entwicklung der rumänischen Spektralmusik beteiligt. Er war selber als Musik
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George Enescu
Rumänischer Komponist, Violinist und Dirigent, geboren am 19. August 1881 in Liveni Vîrnav, später in George Enescu umbenannt. Er spielte bereits mit vier Jahren Violine und schieb mit fünf Jahren seine ersten Kompositionen. Unter seinen ersten Lehrern befand sich der Komponist Eduard Caudella. Von 1888 bis 1894 studierte er in Wien unter anderem bei Joseph Hellmesberger junior (Violine), Ludwig Ernst (Klavier) und Robert Fuchs (Komposition). 1889 trat er erstmals als Violi
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Peter Eötvös
Ungarischer Komponist und Dirigent, geboren am 2. Januar 1944 in Odorheiu Secuiesc, im damals ungarischen Teil von Siebenbürgen. Die Familie floh nach Dresden, kehrte aber bald nach Ungarn zurück. Er wurde 14-jährig an der Musikakademie Budapest aufgenommen, wo er von 1958 bis 1965 studierte. 1966 erhielt er ein Stipendium für ein Dirigierstudium an der Kölner Musikhochschule. Von 1968 bis 1976 arbeitete er im Ensemble von Karlheinz Stockhausen. Von 1971 bis 1979 war er Mit
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Wolfgang Rihm
Deutscher Avantgarde-Komponist, Musikwissenschaftler und Essayist, geboren am 13. März 1952 in Karlsruhe. Er begann schon 11-jährig, angereg,t durch Begegnungen mit Malerei, Literatur und Musik, zu komponieren. Während seiner Schulzeit am humanistischen Bismarck-Gymnasium studierte er von 1968 bis 1972 Komposition bei Eugen Werner Velte an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Er beschäftigte sich mit der Musik der Zweiten Wiener Schule. Weitere Kompositionslehrer waren Wo
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Michael Finnissy
Britischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge, geboren am 17. März 1946 in London. Er studierte am Royal College of Music Komposition bei Bernard Stevens und Humphrey Searle und Klavier bei Edwin Benbow und Ian Lake. Mit einem Octavia-Reisestipendium setzte er seine Ausbildung bei Roman Vlad in Italien fort. Während seines Studiums arbeitete er als Klavierbegleiter von Tanzklassen. Dieser Tätigkeit ging er nach dem Studium weiter freiberuflich und an der London School of
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Ernst Helmuth Flammer
Deutscher Komponist und Musiktheoretiker, geboren am 15. Januar 1949 in Heilbronn. An der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau studierte er Mathematik und Physik (1969–72), Kunstgeschichte und Philosophie (1974–79) sowie Musikwissenschaft (1972-80) bei Hans Heinrich Eggebrecht. Dort promovierte er 1980 mit der Dissertation "Politisch engagierte Musik als kompositorisches Problem, dargestellt am Beispiel von Luigi Nono und Hans Werner Henze" (Baden-Baden 1981).
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Peter Maxwell Davies
Englischer Komponist, Dirigent und Musiktheoretiker, geboren am 8. September 1934 in Salford, Lancashire, in der Nähe von Manchester. Bereits im frühen Alter erhielt er Klavierunterricht und begann zu komponieren. Nach der Schulzeit studierte er an der Victoria University of Manchester und am damaligen Royal Manchester College of Music, wo Harrison Birtwistle, Alexander Goehr, Elgar Howarth und John Ogdon Mitstundenten waren. Gemeinsam bildeten sie eine Gruppe, die sich der
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Carola Bauckholt
Deutsche Komponistin, Verlegerin und Multimedia-Künstlerin, geboren am 21. August 1959 in Krefeld. Nach mehrjähriger Mitarbeit im Krefelder Theater am Marienplatz (TAM) studierte sie von 1978 bis 1984 an der Musikhochschule Köln bei Mauricio Kagel. 1985 gründete sie mit anderen Personen den "Thürmchen Verlag". Seit 1991 spielt sie im Thürmchen Ensemble mit. Erste Werke entstanden 1982. Seither komponierte sie 70 Werke für Orchester, Ensemble, Stimmen oder für Solinstrumente
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Edgard Varèse
Französisch-amerikanischer Komponist, geboren am 22. Dezember 1883 in Paris als Edgard Victor Achille Charles Varèse. Er wuchs in Paris und bei seinen Grosseltern mütterlicherseits im Burgund auf. 1892 zogen seine Eltern mit ihm nach Turin. Dort unternahm er mit elf Jahren einen ersten Kompositionsversuch in Form von "Martin Pas", einer Oper nach Jules Verne für Knabenstimme und Mandoline. Der Vater war Ingenieur, wünschte für seinen Sohn den gleichen beruflichen Weg. Desha
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28. Apr.4 Min. Lesezeit


Mauricio Kagel
Argentinisch-deutscher Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur, geboren am 24. Dezember 1931 in Buenos Aires als Mauricio Raúl Kagel .Er stammte aus einer jüdischen Familie, die in den 1920er Jahren aus Russland geflohen war. Früh erhielt er privaten Instrumentalunterricht. Er arbeitete in Buenos Aires als Filmkritiker, Korrepetitor und Dirigent. In den 1950er Jahren nahm er an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik teil. 1957 reiste er mit seiner Frau, der Bildh
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Gottfried Michael König
Deutscher Komponist, geboren am 5. Oktober 1926 in Magdeburg. Nach dem Gymnasium, privaten Musikstudien und ersten Kompositionen folgte ein Musikstudium an der Staatsmusikschule bzw. am Seminar für Kirchenmusik in Braunschweig. Danach studierte er an der Nordwestdeutsche Musikakademie in Detmold und an der Musikhochschule bzw. am Institut für musisch-technische Gestaltung in Köln. Zwischen 1954 und 1954 arbeitete er an der Seite von Karlheinz Stockhausen in den WDR-Studios
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Hermann Keller
Deutscher Komponist und Pianist zwischen zeitgenössischer Musik und freier Improvisation, geboren am 30. März 1945 in Zeitz, Sachsen-Anhalt. Er studierte von 1963 bis 1968 an der Musikhochschule Weimar Klavier und Komposition und beschäftigte sich daneben mit Improvisations- und Jazzmusik. Von 1968 bis 1971 war er Aspirant von Günter Kochan in Berlin. Ab 1971 kam es zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Er spielte ab 1974 im Duo mit Manfred Schulze, war Mitglied von Ensemble
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Gustavo Becerra-Schmidt
Chilenischer Komponist und Musikpädagoge, geboren am 25. August 1925 in Temuco, Cautín. Er studierte Komposition bei Pedro Humberto Allende Sarón, Violine bei Ernesto Ledermann, Klavier bei Alberto Spikin sowie Chor- und Orchesterleitung bei Armando Carvajal am Conservatorio Nacional de Música in Santiago. Ab 1942 unterrichtete er dort selber Komposition. Sein "Concierto Para Violín Y Orquesta", gespielt vom Orquesta Sinfónica de Chile mit Enrique Iniesta (vio) als Solisten
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Luis Naón
Argentinischer Komponist, Orchesterleiter und Dozent, geboren am 10. August 1961 in La Plata. Er lebt seit längerem in Frankreich und ist seit 1991 Professor für Komposition und Neue Technologien am Conservatoire National Supérieur de Musique von Paris. Sein Schaffen ist nur auf wenige Aufnahmen dokumentiert. Das Ensemble Laborintus interpretierte auf "Lascaux Expérience" (Césaré, 2010) 17 kürzere Stücke von Naón. Sie basierten auf der früher realisierten Audio/Video-Instal
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Jean-Christophe Feldhandler
Französischer Komponist und Perkussionist, geboren am 1. Juli 1962. Er studierte Perkussion bei Sylvio Gualda und Komposition bei Carlos Roque Alsina. Er interessierte sich schon bald für die Verbindung zwischen Theater und Musik. Er arbeitete deshalb mit den Komponisten Giorgio Battistelli und Vinko Globokar sowie mit den Theaterregisseuren Thierry Bédard und Marc Feld zusammen. Zudem war er Mitglied der zeitgenössischen Ensembles Musique Vivante und Musique Oblique. 19
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22. Apr.1 Min. Lesezeit


Quatuor Hêlios
Französisches Perkussions-Quartett, gegründet 1986 von Isabelle Berteletti, Jean-Christophe Feldhandler, Florent Haladjian und Lê Quan Ninh. Jean-Christophe Feldhandler ist neben seiner Tätigkeit bei Hêlios als Komponist von zeitgenössischer Musik aktiv. Lê Quan Ninh bewegt sich daneben vor allem im Bereich der freien Improvisation. Die Stücke des Quatuor Hêlios entstehen zum grössten Teil in Zusammenarbeit mit den Komponisten. Das Quartett wurde mit diversen Preisen geehrt
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22. Apr.2 Min. Lesezeit
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