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Uwe Kropinski
Deutscher Gitarrist und Fotograf, geboren 1952 in Ost-Berlin. Er begann als Rockmusiker und studierte von 1973 bis 1976 an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin. 1977 begann er Jazz, Free Jazz und frei improvisierte Musik zu spielen. Im selben Jahr hatte er auch seinen ersten Soloauftritt. Danach war er Mitglied in diversen Jazz- und Improvisationsgruppen in der früheren DDR sowie Lehrer an der Musikhochschule. Er spielte mit den meisten Jazzmusikern in Ostdeutschlan
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Joe Sachse
Deutscher Free Jazz/Free Improv-Gitarrist, Bassist und Flötist, geboren am 28. Oktober 1948 in Mittweide in der damaligen DDR, als Helmut Sachse. Von 1973 bis 1978 studierte er an der Hochschule für Musik in Weimar. Seine ersten Auftritte absolvierte er an der Seite von Manfred Schulze. Mitte der 1970er Jahre gründete er sein eigenes Quartett. Daraus entwickelte sich Osiris mit Sachse (g, fl), Hannes Zerbe (p), Manfred Hering (as, ts), Christof Winkel (b) und Wolfram Dix (d
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Klaus Koch
Deutscher Jazz-Bassist, geboren am 2. September 1936 in Leipzig. Nach einem Studium der klassischen Musik an der Musikhochschule Leipzig bei Konrad Siebach spielte Koch von 1962 bis 1964 beim Werner-Pfüller-Quintett und bei Michael Fritzen. Zwischen 1964 und 1966 gehörte er zum Joachim-Kühn-Trio, einer der damals führenden Jazzformation der DDR. Diese tendierte im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung des freien Jazz. 1966 wurde er Mitglied beim Rundfunktanzorchester Leipzi
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Heinz Becker
Deutscher Jazz-Trompeter, -Flügelhornspieler und Bandleader, geboren am 28. Mai 1938 in Dresden. Er spielte auch Waldhorn, Euphonium und Panflöte. Nach privatem Unterricht an Klavier und Trompete spielt Becker ab 1962 in Tanzorchestern und im für den DDR-Jazz wichtigen Manfred- Ludwig-Sextett von Manfred Schulze und Ernst-Ludwig Petrowsky. Wie viele andere DDR-Jazzmusiker kam er mit dieser Gruppe sowie mit der Modern Jazz Big Band 65 bzw. im Umfeld des spätern Schauspielers
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Cool Quartett
Deutsche Contemporary Jazz-Formation, bestehend zwischen Mitte der 2000er und Mitte der 2010er Jahre aus Axel Dörner (tp), Zoran Teric (p), Jan Roder (b) und Sven-Åke Johansson (dm, perc). Die Musiker gaben auch Aufnahmen unter ihren Namen heraus oder waren Mitgieder in anderen Formationen. Cool Quartet spielte vor allem Standarts in einem zeitgemässen Kleid. Die Aufnahmen zu den beiden Alben "Cool Quartett Vol. I" (SÅJ, 2006) und "Coolquartett Vol. II" (SÅJ, 2011) stammte
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach
Der in Schweden geborene, aber in Deutschland aktive Schlagzeuger, Perkussionist, Akkordeonist und Vokalist Sven-Åke Johansson (1943-2025) und der deutsche Pianist Alexander von Schlippenbach arbeiteten im Laufe ihrer langen Karrieren oftmals und in verschiedenen Konfigurationen zusammen. Das erste Mal trafen sie sich 1967 im Manfred Schoof Sextett. "Live At The Quartier Latin" (FMP, 1976) machte später den Auftakt zu einer langen Reihe von Duoaufnahmen, gefolgt kurz dana
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson
Schwedischer Schlagzeuger, Perkussionist, Akkordeonist, Vokalist, Dichter, Ensembleleiter und Komponist, geboren am 28. November 1943 in Mariestad. 1968 liess er sich in Berlin nieder, wo er zu einem der wichtigsten und eigenständigsten Wegbereiter des europäischen Free Jazz wurde. Ab 1965 gehörte er mit Peter Kowald (b) zum ersten Peter Brötzmann Trio (sd), das im Juni 1967 "For Adolphe Sax" (Brö, 1967) aufnahm. Im Herbst 1967 gehörte Johansson zum Sextett von Manfred Scho
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22. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Ulrich Gumpert Workshop Band
Ostdeutsche Free/Contemporary Jazz-Grossformation, gegründet um Mitte/Anfang der 1970er Jahre und geleitet vom Pianisten und Bandleader Ulrich Gumpert . Die Basis legte Gumpert 1972, als er für eine Aufführung der Veranstaltungsreihe "Jazz in der Kammer" deutsche Volkslieder adaptierte. Er nannte diese Suite "Aus teutschen Landen" und führte sie mit dem 13-köpfigen Jazz-Werkstatt-Orchester, wie sich die Big Band damals nannte, Anfang September 1972 auf. Der Mitschnitt ersch
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ulrich Gumpert
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 26. Januar 1945 in Jena. Zwischen 1961 und 1968 studierte er klassische Musik an den Hochschulen von Weimar und Ostberlin. Dann vertiefte Gumpert seine Jazz-Kenntnisse an der Musikschule von Berlin-Friedrichshain. Von 1967 und 1970 war Gumpert Mitglied der Klaus Lenz-Band, welche rockbeeinflusste Musik machte. Danach stellte er mit SOK ein eigenes Rock Jazz-Quartett auf die Beine, das durch dem Zuzug von Bläsern b
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Manfred Schoof Quintet
Das Manfred Schoof Quintet war die erste und langlebigste Gruppe, die der deutsche Jazz-Trompeter und Flügelhornspieler Manfred Schoof um sich scharte. Sie war Mitte der 1960er Jahre eine der Keimzellen des deutschen Free Jazz im allgemeinen und des Globe Unity Orchestra im speziellen. Die erste Quintett-LP hiess "Voices" (CBS, 1966) und entstand in der Besetzung Schoof, Gerd Dudek (ts), Alexander von Schlippenbach (p), Buschi Niebergall (b) und dem späteren Can-Mitglied J
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Manfred Schoof
Deutscher Jazz-Trompeter, Flügelhornspieler, Kornettist und Bandleader, geboren am 6. April 1936 in Magdeburg. Er studierte von 1955 bis 1957 an der Musikakademie Kassel sowie von 1958 bis 1963 an der Hochschule für Musik in Köln, wo er Schüler von Bernd Alois Zimmermann war. Zu ersten Aufnahmen kam Schoof im Januar 1965 als Mitglied des Gunter Hampel Quintetts, als Hampel (vibes, fl) zusammen mit Schoof, Alexander von Schlippenbach (p), Buschi Niebergall (b) und Pierre Co
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Friedhelm Schönfeld
Deutscher Jazz-Alt- und Tenorsaxophonist, Klarinettist, Flötist, Komponist und Bandleader, geboren am 13. Mai 1938 in Zehrensdorf, im heutigen Zossen im Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg. Bis 1990 gehörte dieser Teil Deutschlands zur DDR. Schönfeld studierte von 1950 bis 1958 Klarinette, Klavier und Komposition in Ost-Berlin. Von 1960 bis 1970 war er erster Alt- und Solo-Saxophonist beim Rundfunk-Tanzorchester Berlin. Während dieser Zeit begann er sich auch als Komponis
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


European Jazz Quintet/Ensemble/ Sextet/Trio
International besetzte Jazzgruppen verschiedenster Grösse, initiiert und geleitet vom deutschen Bassisten Ali Haurand (1943-2018). Auch Gerd Dudek gehörte zum festen Kern. Das Ganze begann 1977, als Haurand für ein Konzert in Moers Louis Sclavis (sax, cl), Gerd Dudek (ts) und Pierre Courbois (dm, perc) engagierte. Sclavis sagte kurzfristig ab. Haurand und Courbois engagierten unabhängig voneinander mit Alan Skidmore und Leszek Zadlo zwei Saxophonisten, so dass die Gruppe
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ali Haurand
Deutscher Jazz-Bassist, Bandleader, TV-Moderator und Produzent, geboren am 15. November 1943 in Viersen, NRW, als Alfred Josef Antonius Haurand. Er studierte nach einer Konditor- und kaufmännischen Lehre von 1966 bis 1973 an der Folkwangschule und an der Rheinischen Musikhochschule. Er spielte zunächst mit einem eigenen Trio und ab 1967 im Trio und Quintett des Pianisten George Maycock. Ende der 1960er Jahre war er bei Auftritten in Europa als Begleiter von Philly Joe Jon
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Rolf Kühn
Deutscher Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 29. September 1929 in Köln. Er ist der 14 Jahre ältere Bruder des Pianisten Joachim Kühn . Deren Mutter war Jüdin. Ihr Zigarrengeschäft wurde in der Reichspogromnacht von 1938 zerstört. Weil sich sein Vater nicht scheiden lassen wollte, wurde er aus der Reichstheaterkammer ausgeschlossen und musste für die Organisation Todt arbeiten. Rolf Kühn wuchs in Leipzig-Lindenau auf und lernte ab 1937 das Klavi
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Joachim Kühn - Majid Bekkas - Ramon Lopez
Internationales Trio zwischen Jazz und Ethnoklängen, gegründet Mitte der 2000er Jahre vom deutschen Pianisten Joachim Kühn . Als Mitmusiker holte er den Marokkaner Majid Bekkas (vcl, guembri, oud, kalimba) und den Spanier Ramon Lopez (dm, tabla) dazu. "Kalimba" (Act, 2007), "Out Of The Desert" (Act, 2009) und "Chalaba" (Act, 2011) hiessen die ersten Aufnahmen. "Out Of The Desert Live" (Act, 2011) zeigte dieses Trio mit der hr-Bigband am Jazzfest Berlin 2010. Auf "Voodo Se
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Joachim Kühn in Trioaufnahmen
Der deutsche Pianist Joachim Kühn tat sich im Laufe seiner langen Karriere als Leader oder mit anderen Co-Leadern zu vielen Trioaufnahmen zusammen. Sein erstes, 1964 gegründetes Trio bestand neben ihm aus Klaus Koch (b) und Reinhard Schwartz (dm). Zwei Stücke dieser Gruppe fanden sich auf den beiden Festival-Compilations "Jazz Jamboree 65 Vol. 1" (Polskie Nagrania Muza, 1965) bzw. "Jazz Jamboree '65 Volume 02" (Polskie Radio, 2016). "Sound Of Feelings" (BYG, 1969) und Pari
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Joachim Kühn in Duoaufnahmen
Der deutsche Jazz-Pianist Joachim Kühn spielte im Laufe seiner Karriere viele Aufnahmen mit je einem anderen Musiker zusammen ein. Dabei kam es auch zu Begegnungen mit anderen Pianisten, wie etwa mit Martial Solal auf der Kassette "Duo In Paris" (Musica, 1975). 1977 folgte bei "Musica" eine LP-Version davon, 1991 bei "Dreyfus" eine CD-Version. Aufnahmen mit Jan Akkerman (g) erschienen als "Live! The Kiel Concert - The Stuttgart Concert" (Sandra, 1979). Im Duo mit Jasper
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Joachim Kühn in Soloaufnahmen
Der deutsche Pianist Joachim Kühn veröffentlichte im Laufe seiner langen Karriere viele unbegleitete Soloaufnahmen. Die erste spielte er Mitte März 1971 in Paris ein. Sie hiess "Solos" (Futura, 1971), gefolgt wenig später von "Piano Solo" (MPS, 1972). Weiteres Material der Session für "Futura" erschien erst Jahrzehnte später als "Solos, Volume 2" (Futura, 2010). "Solo Now" (MPS, 1976) enthielt Solostücke von Albert Mangelsdorff (tb), Pierre Favre (dm, perc), Joachim Kühn (
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Joachim Kühn
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren während des Zweiten Weltkrieges am 15. März 1944 in Leipzig. Er ist der 15 Jahre jüngere Bruder des Klarinettisten, Bandleaders und Komponisten Rolf Kühn (1929-2022). Joachim liess sich als klassischer Pianist ausbilden und trat jung als Konzertpianist auf. Unter dem Einfluss seines Bruders begann er sich für den Jazz zu begeistern. 1962 spielte er an der Seite von Ernst-Ludwig Petrowsky, Heinz Becker, Klaus Koch u
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit
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