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Buschi Niebergall
Deutscher Free Jazz-Bassist und Bass-Posaunist, geboren am 18. Juli 1938 in Marburg, Hessen, als Hans-Joachim bzw. Johannes Niebergall. Mit Manfred Schoof (tp, flh), Alexander von Schlippenbach (p) und Pierre Courbois (dm) bildete er Anfang/Mitte der 1960er Jahre das Quintett von Gunter Hampel (vibes, fl), das mit "Heartplants" (Saba, 1965) eine der ersten deutschen Free Jazz-LPs einspielte. Im Jahr danach bildete Niebergall mit Schoof, von Schlippenbach, Gerd Dudek (ts) un
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Hans Reichel
Deutscher Gitarrist zwischen freier Improvisation sowie anderen experimentellen Stilen, geboren am 10. Mai 1949 in Hagen, Westfalen. Nach einem Selbststudium der Violine spielte Reichel ab dem 15. Lebensjahr zunächst in Rockbands Beat, Bluesrock und Kompositionen von Frank Zappa, bevor er ein Designstudium absolvierte. Dann begann er auch solo aufzutreten. Er entwickelte unkonventionelle Spieltechniken und verwendete ungewöhnliche Gitarren mit Tonabnehmern an diversen Stell
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Rüdiger Carl und Irene Schweizer
Der deutsche Multiinstrumentalist Rüdiger Carl und die Schweizer Pianistin Irene Schweizer arbeiteten im Laufe der Zeit auf der Bühne oder im Studio oftmals zusammen. Die Zusammenarbeit begann 1973 mit der live mitgeschnittenen Quintettaufnahme "Ramification" (Ogun, 1975). Weitere Musiker auf dieser Aufnahme waren Radu Malfatti (tb), Harry Miller (b) und Paul Lovens (dm). Im September 1974 realisierten Rüdiger Carl und Irene Schweizer in Berlin als Schweizer-Carl-Quartet bz
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Rüdiger Carl
Deutscher Free Jazz-Multiinstrumentalist (cl, acc, ts, as, p) sowie Bandleader, geboren am 26. April 1944 in Goldap, damals in Ostpreussen, heute Polen. Er wuchs in Kassel auf und lernte als Kind Akkordeon. Später absolvierte er eine Schriftsetzerlehre. In dieser Zeit spielte er als Flötist Latin Jazz und Hardbop. Um dem Wehrdienst zu entgehen, liess er sich 1966 in Westberlin nieder, wo er als Autodidakt Tenorsaxophon lernte. In der Szene um Jost Gebers vom Label "FMP" näh
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26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Uwe Kropinski
Deutscher Gitarrist und Fotograf, geboren 1952 in Ost-Berlin. Er begann als Rockmusiker und studierte von 1973 bis 1976 an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin. 1977 begann er Jazz, Free Jazz und frei improvisierte Musik zu spielen. Im selben Jahr hatte er auch seinen ersten Soloauftritt. Danach war er Mitglied in diversen Jazz- und Improvisationsgruppen in der früheren DDR sowie Lehrer an der Musikhochschule. Er spielte mit den meisten Jazzmusikern in Ostdeutschlan
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Doppelmoppel
Frei improvisierendes Quartett, gegründet 1981 in der damaligen DDR von den beiden Posaunisten und Brüdern Konrad bzw. Conrad Bauer (tb) und Hannes bzw. Johannes Bauer (tb) sowie den beiden Gitarristen Uwe Kropinski und Joe Sachse. Noch als Conrad Bauer Quartett entstand im August 1982 in Berlin "Round About Mittweida" (FMP, 1982). Im Oktober 1986 folgte mit "Reflections" (FMP) eine zweite Aufnahme, die nun unter dem Gruppennamen Doppelmoppel erschien. Am Victoriaville Fe
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Johannes Bauer
Deutscher Free Improv-Posaunist und Bandleader, geboren am 22. Juli 1954 in Halle/Saale der damaligen DDR. Er ist der jüngere Bruder von Conrad Bauer , der ebenfalls Posaune spielt. Inspiriert durch seinen älteren Bruder, der den Weg über die Tanzmusik zum Jazz gefunden hatte, begann er in Ost-Berlin bei Hartmut Behrsing ein Posaunenstudium, das er jedoch abbrach. Danach absolvierte er in der DDR eine Berufsausbildung zum Tanz- und Unterhaltungsmusiker. Ab 1972 spielte er i
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Conrad Bauer
Deutscher Jazz/Free Jazz-Posaunist, Komponist und Bandleader, geboren am 4. Juli 1943 in Halle, Sachsen-Anhalt, in der damaligen DDR. Konrad, Conrad oder Conny Bauer ist der ältere Bruder von Johannes Bauer (1954-2016), der ebenfalls Posaune spielt. Er wuchs teilweise im thüringischen Sonneberg auf. Er spielte schon als Schüler Posaune, hatte Privatunterricht und spielte im Posaunenchor der evangelischen Kirche Steinbach. Er begann sich für moderne Tanzmusik zu interessie
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Klaus Koch
Deutscher Jazz-Bassist, geboren am 2. September 1936 in Leipzig. Nach einem Studium der klassischen Musik an der Musikhochschule Leipzig bei Konrad Siebach spielte Koch von 1962 bis 1964 beim Werner-Pfüller-Quintett und bei Michael Fritzen. Zwischen 1964 und 1966 gehörte er zum Joachim-Kühn-Trio, einer der damals führenden Jazzformation der DDR. Diese tendierte im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung des freien Jazz. 1966 wurde er Mitglied beim Rundfunktanzorchester Leipzi
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Heinz Becker
Deutscher Jazz-Trompeter, -Flügelhornspieler und Bandleader, geboren am 28. Mai 1938 in Dresden. Er spielte auch Waldhorn, Euphonium und Panflöte. Nach privatem Unterricht an Klavier und Trompete spielt Becker ab 1962 in Tanzorchestern und im für den DDR-Jazz wichtigen Manfred- Ludwig-Sextett von Manfred Schulze und Ernst-Ludwig Petrowsky. Wie viele andere DDR-Jazzmusiker kam er mit dieser Gruppe sowie mit der Modern Jazz Big Band 65 bzw. im Umfeld des spätern Schauspielers
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Günter Sommer in Duoaufnahmen
Einen Teil des Schaffens des deutschen Schlagzeugers Günter "Baby" Sommer nehmen die Duoaufnahmen ein. Erste solche entstanden als Gumpert-Sommer-Duo mit dem Pianisten Ulrich Gumpert , mit dem Sommer auch in grösseren Formationen zusammenarbeitete. Die erste Aufnahme des Gumpert-Sommer-Duos hiess "The Old Song" (FMP, 1979), war aber eine Trioaufnahmen mit Manfred Hering (as). Reine Duoaufnahmen waren "... jetzt geht's Kloss!" (FMP, 1979), "Versäumnisse" (FMP, 1980), "Das
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Günter "Baby" Sommer
Deutscher Free Jazz-Schlagzeuger, geboren am 25. August 1943 in Dresden als Günter Sommer. Er absolvierte die Dresdner Musikhochschule. Erste Aufnahmen machte er 1965/1966 als Mitglied der Modern Jazz Big Band 65 des späteren Schauspielers Manfred Krug. Zwischen 1966 und 1974 begleitete Günter Sommer mit Klaus Koch (b) den Saxophonisten, Klarinettisten und Flötisten Friedhelm Schönfeld. Diese Formation war die erste stabile Gruppe des neuen DDR-Jazz. In dieser Zeit spielt
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22. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Thomas Borgmann
Deutscher Free Jazz/Free Improv-Tenor-, Alt und Sopranino-Saxophonist sowie Bandleader, geboren am 5. Januar 1955 in Münster. Er spielte in den frühen 1980er Jahren hauptsächlich im Berlin Art Ensemble um Nick Steinhaus sowie später mit Valery Dudkin (g, pedal-b) und Sascha Kondraschkin (dm) als Noise & Toys. "Live In Berlin, Ballhaus 1987" (Sagittarius A-Star, 2011) zeigt Borgmann, Nick Steinhaus (as), Jacques Nobili (tb), Jason Hwang (vio) und Anthony Brown (dm) als Begle
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Ruf der Heimat
Deutsche Free Jazz/Free Improv-Formation, bestehend ab Mitte der 1990er Jahre aus Thomas Borgmann (ts, sops), Ernst-Ludwig Petrowsky (bars, as, cl, fl), Christoph Winckel (b) und Willi Kellers (dm). In dieser Besetzung wurde das Album "Erste Heimat" (Konnex, 1995) eingespielt. Auf "Machine Kaput" (Konnex, 1996) wirkte anstelle von Petrowsky Peter Brötzmann (ts, as, tarogato) mit. Später stiess Petrowsky wieder dazu. "Sehnsucht nach Theo" (2007) war eine labellose Live-CD-
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Ernst-Ludwig Petrowsky in Trioaufnahmen
Vom deutschen Free Jazz-Saxophonisten und Klarinettisten Ernst-Ludwig Petrowsky (1933-2023) kamen im Laufe der Jahre mehrere Trioaufnahmen heraus, auf denen "Luden" Leader oder Co-Leader war. Die erste stammte vom Ernst-Ludwig Petrowsky Trio und hiess "Selb-Dritt" (FMP, 1981). Seine Mitmusiker waren Heinz Becker (tp, flh) und Klaus Koch (b). Es handelte sich um die Fortsetzung von "SelbViert" (FMP, 1980) bei der noch Günter Sommer (dm) mitspielte. Unter dem Gruppennamen
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ernst-Ludwig Petrowsky
Deutscher Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Flötist sowie Komponist und Bandleader, geboren am 10. Dezember 1933 in Güstrow, Mecklenburg. Er erlernte die Instrumente weitgehend autodikaktisch. 1955 wurde er Mitglied der Eberhard Weise-Combo, die Musik im Stile des Westcoast-Jazz spielte. 1962 gründete er mit Manfred Schulze als Co-Leader das Manfred-Ludwig-Sextett, das Hardbop spielte und dem auch der spätere Posaunist Conrad Bauer, damals noch an der Gitarre, angehörte. Dies
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Bergisch-Brandenburgisches Quartett
Deutsche Free Jazz-Gruppe, gegründet 1980 im damals ostdeutschen Rostock von Rüdiger Carl (ts, acc, cl, vcl), Ernst-Ludwig Petrowsky (as, bars, cl, jew's harp, perc), Hans Reichel (g, vio) und Sven-Åke Johansson (dm, perc, acc, vcl). Bei einem Auftritt am 1. März 1982 in Ost-Berlin wurde die LP "Bergisch-Brandenburgisches Quartett" (Amiga, 1984) mitgeschnitten. Die Aufnahmen kamen auf dem DDR-Staatslabel heraus. Es handelte sich lange um das einzige Tondokument dieses a
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach
Der in Schweden geborene, aber in Deutschland aktive Schlagzeuger, Perkussionist, Akkordeonist und Vokalist Sven-Åke Johansson (1943-2025) und der deutsche Pianist Alexander von Schlippenbach arbeiteten im Laufe ihrer langen Karrieren oftmals und in verschiedenen Konfigurationen zusammen. Das erste Mal trafen sie sich 1967 im Manfred Schoof Sextett. "Live At The Quartier Latin" (FMP, 1976) machte später den Auftakt zu einer langen Reihe von Duoaufnahmen, gefolgt kurz dana
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson in Duoaufnahmen
Der schwedisch-deutsche Multiinstrumentalist Sven-Åke Johansson (1943-2025) tat sich im Laufe seiner Karriere oft mit anderen Musikerinnen und Musikern zu Duoaufnahmen zusammen. Die erste derartige Aufnahme hatte "Live At The Quartier Latin" (FMP, 1976) geheissen und kam mit Alexander von Schlippenbach (p) als Duopartner zu Stande. Es war der Auftakt zu weiteren Duo- und Ensembleaufnahmen der beiden Musiker (siehe Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach ). Neben s
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson in Soloaufnahmen
Der in Schweden geborene und in Deutschland aktikv gewesene Schlagzeuger und Perkussionist Sven-Åke Johansson (1943-2025) gab im Laufe seiner Karriere mehrere unbegleitete Soloaufnahmen heraus. Mit seinen unkonventionellen Schlaginstrumenten, dem Slingerland Drum Set, trat SAJ auch solo auf. Seine erste Solo-LP entstand 1972 in Stockholm und hiess "Schlingerland/Dynamische Schwingungen". Die LP erschien zuerst in wenigen Exemplaren beim eigenen " SÅJ"-Label. Sie wurde mi
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit
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