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Dave Holland
Englischer Jazz-Bassist, Cellist, Komponist und Bandleader, geboren am 1. Oktober 1946 in Wolverhampton. Er studierte an der Guildhall School of Music and Drama und spielte zunächst mit Alexis Korner. Anschliessend arbeitete er als Hausbassist in Ronnie Scott's Jazz Club in London. Im Spontaneous Music Ensemble von John Stevens und Trevor Watts drang er in den freien Jazz vor. Als ihn Miles Davis 1968 in London spielen hörte, wurde Holland vom Trompeter sofort in dessen Grupp
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1. Feb.4 Min. Lesezeit


The Flying Luttenbachers
Amerikanische Free- und Punk Jazz-Formation, gegründet im Herbst 1991 in Chicago, Illinois, von Weasel Walter (dm, div instr), damals Schüler und Bewunderer von Hal Russell (1926-1992), dem Leader des NRG Ensembles. Die erste Formation bestand neben Weasel Walter aus Russell (ts, tp) und Chad Organ (ts, bars, synth). Russell gab der Gruppe auch den Namen, hiess er doch mit vollem Namen Hal Russell Luttenbacher. Den ersten Auftritt absolvierte das Trio am 6. Februar 1992 im
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1. Feb.3 Min. Lesezeit


NRG Ensemble
Amerikanische Formation zwischen Free Jazz und modernem Swing, gegründet 1980 in Chicago, Illinois, vom Multiinstrumentalisten, Komponisten und Bandleader Hal Russell (1926-1992). Das erste Album hiess "Hal Russell NRG Ensemble" (Nessa, 1981). Darauf bestand die Gruppe aus Russell, Brian Sandstrom (b, tp, gong), Chuck Burdelik (ts, as, cl, fl), Curt Bley (b) und Steve Hunt (vibes, dm). Die selben Musiker spielten auch "Conserving NRG" (Principally Jazz, 1984) und "Generati
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1. Feb.1 Min. Lesezeit


Hal Russell
Amerikanischer Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader, geboren am 28. August 1926 in Detroit, Michigan, als Harold Russell Luttenbacher. Russell spielte Tenor- und Sopransaxophon, Trompete, Schlagzeug und Perkussion. Dazu sang und rezitierte er. Er geriet in den 1950er Jahren in die Chicagoer Jazz-Szene, wo er als Schlagzeuger zahlreiche durchreisende Stars wie Miles Davis, Sonny Rollins und andere begleitete. Russell war ab Ende der 1950er Jahre Mitglied des Joe Da
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1. Feb.2 Min. Lesezeit


Jamie Muir
Schottischer Schlagzeuger, Perkussionist und Maler, geboren am 4. Juli 1945 in Edinburgh, als William James Graham Muir. Er nahm Klavierunterricht und spielte Horn, bevor er sich während seines Studiums auf dem Edinburgh College of Art dem Jazz zuwandte. Er spielte kurze Zeit Posaune, wechselte zum Schlagzeug und gründete in den frühen 1960er Jahren die Band The Assassination Attempt, die Free Jazz spielte. Als er nach London zog, spielte er im "Little Theater" mit Derek Ba
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23. Jan.2 Min. Lesezeit


Urszula Dudziak
Polnische Jazz-Sängerin, geboren am 22. Oktober 1943 im damals von den Deutschen besetzten Bielsko-Biała-Straconka. Sie ist die Schwester von Leszek Dudziak, der als Schlagzeuger für Krzysztof Komeda arbeitete. Sie spielte zuerst Klavier. Radiosendungen mit Ella Fitzgerald motivierten sie, zu singen. So kam sie zum Jazz. 1965 lernte sie den Jazzmusiker Michał Urbaniak kennen und heiratete ihn. Sie war fortan Sängerin in seinen Bands Funk Factory, Michael Urbaniak's Orchest
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30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Michał Urbaniak
Polnisch-amerikanischer Jazz-Violinist, Saxophonist und Bandleader, geboren am 22. Januar 1943 in Warschau. Er studierte Violine und erlernte als Autodidakt Saxophon. Von 1962 bis 1964 spielte er im Quintett von Krzysztof Komeda. Er machte ab 1965 Aufnahmen als Mitglied des Rolf Kühn Quintetts, des Jazz Workshops Ost-West sowie mit Krzysztof Sadowski, Czesław Niemen und den Novi Singers. "Urbaniak's Orchestra" (Atlas, 1968) hiess eine Aufnahme seines gleichnamigen Quartetts
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30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Detlef Schönenberg
Deutscher Free Jazz-Schlagzeuger, Musiklehrer und Autor, geboren am 6. Mai 1944 in Berlin. Er wuchs in Bochum auf, spielte um 1965 eine Weile Schlagzeug in Paris und lebt ab 1970 in Wuppertal, wo er mit Musikern wie Bernd Köppen spielte und dann im Trio Rüdiger Carl Inc. von Rüdiger Carl (ts) auftrat. Als Mitglied dieser Formation machte er bei einem Konzert am 12. Januar 1972 erste Aufnahmen. Diese erschienen unter dem Titel "King Alcohol (New Version)" (FMP, 1973). Dritte
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30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Vario
Sammelbezeichnung für mehrere unterschiedlich besetzte Projekte des deutschen Free Jazz-Posaunisten, -Cellisten und -Bassisten Günter Christmann . Zum ersten Mal tauchte der Name auf der LP "Vario II" (Moers, 1980) auf, die Christmann mit Maggie Michols (vcl), John Russell (g), Maarten Altena (b) und Paul Lovens (dm, perc) aufgenommen hatte. Auf der LP "Vario" (Moers, 1986) fanden sich Aufnahmen von Vario 6, Vario 12, Vario 19, Vario 20 und Vario 21. Es handelte sich um For
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30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Günther Christmann
Deutscher Free Jazz-Posaunist, Bassist und Cellist, geboren am 29. November 1942 im polnischen Schrimm/Śrem. Er gehört ab Anfang der 1970er Jahre zur deutschen Freejazz-Szene um die Labels "FMP" und "SAJ". Dazu betätigte sich Christmann auch als Dramaturg auf dem Gebiet des Musiktheaters, besonders des Tanztheaters. Er setzte sich auch mit multimedialen Darstellungsformen sowie mit experimentellen Musikfilmen in Szene. Erste Aufnahmen machte er als Mitglied des Peter Kowal
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30. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Aki Takase in Hommage-Aufnahmen
Die in Deutschland lebende japanische Jazz-Pianistin Aki Takase spielte über einen längeren Zeitraum mehrere musikalische Hommagen an einige der grossen Musiker des Jazz ein. Diese entstanden solo, im Duo oder mit grösseren Formationen. Zu dieser Reihe gehörten die Duo-CDs "Blue Monk" (Enja, 1993) mit David Murray (ts) und "Duet For Eric Dolphy" (Enja, 1997) mit Rudi Mahall (bcl). Auf der Doppel-CD "Ornette Coleman Anthology" (Intakt, 2007) widmete sich Takase mit Silke Eb
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Trioaufnahmen
Von der in Deutschland lebenden japanischen Jazz-Pianistin Aki Takase erschienen viele Trioaufnahmen. Ihre ersten Aufnahmen überhaupt als Leaderin waren Trio-LPs. 1978 konnte Aki Takase (p, e-p, melodica, vocoder, synth) mit "Aki" (Seven Seas, 1978) ihre erste Aufnahme unter eigenem Aufnahmen einspielen. Es handelte sich um ein Trio-Album mit Nobuyoshi Ino (b, e-b, cello, bells) und Takuji Kusumoto (dm, perc). Mit Ino und Steve Jackson (dm) folgte mit "As Time Goes By" (To
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Duoaufnahmen
Die japanische Jazz-Pianistin Aki Takase tat sich oft mit anderen Musikern oder Musikerinnen zu Duoaufnahmen zusammen. Die erste hiess "Esprit" (Union Jazz, 1982) und entstand mit Yoshio Ikeda (b). Mit ihrem langjährigen Triobegleiter Nobuyoshi Ino (b) ging sie für "Ten i mu ho" (Mobys, 1985) ins Studio. Zwischen 1987 und 1990 trat sie mit der portugiesischen Sängerin Maria João auf und spielte mit ihr 1987 am Leverkusen Jazz Festival "Looking For Love" (Enja, 1988) ein. S
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase
Japanische Jazz-Pianistin, Keyboarderin, Koto-Spielerin, Komponistin und Bandleaderin, geboren am 26. Januar 1948 in Osaka und aufgewachsen in Tokio. Sie spielt seit dem dritten Lebensjahr Klavier. Sie studierte an der Toho Gakuen Music University, entdeckte den Jazz und wurde 1971 professionelle Musikerin. Erste Aufnahmen machte sie als Begleiterin des Psychedelic/Folk Rock-Musikers Tomoaki Kamijo, der Jazz-Saxophonisten Seiichi Nakamura und Hidefumi Toki, des Jazz-Bassist
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Berlin Contemporary Jazz Orchestra
International besetztes Free Music-Grossorchester, gegründet 1988 in Berlin vom Pianisten Alexander von Schlippenbach und seiner aus Japan stammenden Frau Aki Takase , ebenfalls einer Pianistin. Das BCJO ist das Nachfolgeorchester des ebenfalls von von Schlippenbach geleiteten Globe Unity Orchestras . Im BCJO spielten mehrere wichtigste Musiker und Musikerinnen der Berliner und der europäischen Free-Szene. Das erste Konzert gab das BCJO im Mai 1988 in den Studios des Send
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Globe Unity Orchestra
Free Music-Grossorchester-Projekt, initiiert 1966 vom Berliner Pianisten und Komponisten Alexander von Schlippenbach . Basis für die erste europäische Freejazz-Big Band war einerseits das Manfred Schoof Quintet . Dieses bestand damals aus Manfred Schoof (tp, flh), Alexander von Schlippenbach (p), Gerd Dudek (ts), Buschi Niebergall (b) und Jacki Liebezeit (dm). Als zweite Basis diente von Schlippenbach das Peter Brötzmann Trio , das damals aus Brötzmann (ts, as), Peter Kowal
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26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach in Duoaufnahmen
Der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach tat sich im Laufe der Jahre mit anderen Musikerinnen und Musikern zu einigen Duoaufnahmen zusammen. Die erste war die Mitte April 1976 in Berlin eingespielte LP "Live At Quartier Latin" (FMP, 1976). Damit begann seine lange Zusammenarbeit mit Sven-Åke Johansson (dm, perc), der wie von Schlippenbach in den frühen Gruppen von Manfred Schoof gespielt hatte (siehe Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach ). M
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach in weiteren Trioaufnahmen
Neben seiner Arbeit im Alexander von Schlippenbach Trio veröffentlichte der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach mit anderen Trios eine Reihe von weiteren Aufnahmen. "Up And Down The Lion – Revised" (Olof Bright, 2010) hiess eine erst später veröffentlichte Trioaufnahme mit Aufnahmen eines Auftritts vom 9. September 1979 in Schweden mit Peter Brötzmann (sax) und Sven-Åke Johansson (dm, acc). Es war eine von vielen gemeinsamen Aufnahmen von von Schlippe
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach Trio
Deutsch-englisches Free-Impro Trio- bzw. Quartett, gegründet 1968 von Alexander von Schlippenbach (p) mit Evan Parker (ss, ts) und Paul Lovens (dm, perc). Vierter Musiker war anfänglich Michel Pilz (bcl), ohne dass es in dieser Besetzung zu Aufnahmen kam. Trotzdem kam es dann später mit Bassisten wie Peter Kowald oder Alan Silva zu Quartettaufnahmen dieses Trios. Evan Parker bildete parallel dazu mit Barry Guy (b) und Paul Lytton (dm, perc, elect) ein anderes wichtiges Imp
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Orchesterleiter, geboren am 7. April 1938 in Berlin. Er absolvierte die Kölner Musikhochschule und studierte bei Rudolf Petzold sowie bei Bernd Alois Zimmermann. Mit Gunter Hampel (vibes, fl), Manfred Schoof (tp), Buschi Niebergall oder Peter Kowald (b) und Pierre Courbois (dm) bildete er von 1962 bis 1965 die Gunter Hampel Group, eine der allerersten europäischen Free Jazz-Gruppen. "Heartplants" (Saba, 1965) hiess die am 30. Januar 196
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26. Dez. 20256 Min. Lesezeit
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