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François Jeanneau
Französischer Jazz-Saxophonist, Flötist, Multiinstrumentalist und Bandleader, geboren am 15. Juni 1935 in Paris. Er war Flötenschüler von René Leroy. Das Saxophonspiel erlernte er autodidaktisch. 1960 begann seine Karriere mit einem Engagement im Club "Saint Germain", den er als seine Jazz-Schule bezeichnet. Dort spielte er an der Seite von US-Jazzern wie Bud Powell, Kenny Clarke, Oscar Pettiford, Don Byas, Eric Dolphy, Art Taylor und Freddie Hubbard. Erste Aufnahmen machte
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


La Marmite Infernale
Französische Free Jazz-Grossformation, gegründet Ende der 1970er Jahre im Umfeld der ARFI (Association à la Recherche d'un Folklore Imaginaire) in Lyon bzw. des Workshop de Lyon . Die Besetzung erfuhr im Laufe der Jahre immer wieder Veränderungen. Die erste Aufnahme stellte die LP "La Marmite Infernale" (Arfi, 1979) dar. Darauf bestand die Gruppe aus Louis Sclavis (ss, cl, bcl), Steve Waring (ss, vcl), Guy Villerd (ss, ts, wind instr), Alain Rellay (ts, ss), Maurice Merle (
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Workshop de Lyon
Französisches Improvisationsensemble, gegründet 1967 in der Region Lyon von Maurice Merle (ss, as), Jean Méreu (tp) und Jean Bolcato (b). 1968 stiess Christian Rollet (dm) als viertes und 1972 Patrick Vollat (p) als fünftes Mitglied zur Gruppe. Bis 1976 war die Gruppe unter dem Namen Free Jazz Workshop aktiv. Unter diesem Namen erschienen "Interfréquences" (A.D.M.I., 1973) und "Transit" (Le Chant Du Monde, 1975), die zweite Aufnahme mit Colette Magny (vcl, g), Rémy Gevron (
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Henri Texier in eigenen Gruppen
Der französische Jazz-Bassist Henri Texier veröffentlichte neben vielen Aufnahmen unter seinem eigenen Namen und solchen als Co-Leader, Gastmusiker oder Sideman auch mehrere Aufnahmen mit eigenen Gruppen. Azur war der Obertitel dreier Gruppen. Das Azur Trio mit Bojan Zulfikarpašić (p) und Tony Rabeson (dm) steuerte einen Teil der Aufnahmen bei, die auf dem unter Texiers Namen veröffentlichten Albums "Mad Nomad(s)" (Label Bleu, 2002) herauskamen. Mit Glenn Ferris (tb) erw
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Henri Texier
Französischer Jazz-Bassist, Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader, geboren am 27. Januar 1945 in Paris. Er war im Alter von 15 Jahren als Pianist aktiv, wechselte dann für ein Engagement bei Jef Gilson auf den Bass, dessen Spiel er sich selber beibrachte. Mit Gilson stand Texier auch erstmals in einem Aufnahmestudio. In den Jazzclubs von Paris arbeitete er ab den frühen 1960er Jahren mit Exil-Amerikanern wie Bud Powell, Johnny Griffin oder Bill Coleman. Ab 1965 a
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Hélène Breschand
Französische Harfenspielerin zwischen freier Improvisation und zeitgenössischer Musik, geboren am 18. März 1966 in Paris als Tochter der Malerin Thérèse Boucraut und des Malers Maurice Breschand. Sie war/ist Mitglied mehrerer Kammerorchester und Ensembles, die zeitgenösssiche Musik aufführen. Sie arbeitete mit Komponisten wie Luciano Berio, Bernard Cavanna, Pascal Dusapin, Emmanuel Nùnes, François Sarhan und anderen zusammen. Einige Stücke wurden eigens für Breschand geschr
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Raymond Boni
Französischer Jazz-Gitarrist und Mundharmonikaspieler, geboren am 15. März 1947 in Toulon, Var. Er begann zunächst als Rock'n'Roll-Amateurmusiker als Pianist im Stile von Bill Haley. Unter dem Einfluss von Charles Mingus kam er mit dem Jazz in Berührung. Mit 15 Jahren wechselte zur Gitarre und beschäftigte sich mit der Gypsy-Swing von Django Reinhardt und dem Flamenco. Im Alter von 19 Jahren ging er nach London, um dort als Musiker zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr nach Fra
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


André Jaume
Französischer Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Flötist und Bandleader, geboren am 7. Oktober 1940 in Marseille. Zunächst beeinflusst durch Sidney Bechet, öffnete er sich für den Modern Jazz und besuchte zwischen 1966 und 1969 die Jazzschule von Guy Longnon. Nach einer längeren Studienreise durch Afrika spielte er in eigenen Gruppen Jazz, Rock und nicht-europäische Musik. Erste Aufnahme machte er als Mitglied von Roy Swart'S Et Ses Blues Shakers, einer Bigband um Jef Gislon u
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20. Apr.4 Min. Lesezeit


Joint Venture
Amerikanisches Free Improv-Quartett, gegründet Ende der 1980er Jahre in New York City von Paul Smoker (tp), Ellery Eskelin (ts), Drew Gress (b) und Phil Haynes (dm). Smoker und Haynes bildeten zusammen mit Ron Rohotvit (b) auch das Paul Smoker Trio, das ab Mitte der 1980er Jahre mehrere Alben veröffentlichte. Unter dem Gruppennamen Joint Venture erschienen die Alben "Joint Venture" (Enja, 1987), "Ways" (Enja, 1990) und "Mirrors" (Enja, 1993). Daneben trafen die vier Musiker
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14. Apr.1 Min. Lesezeit


Paul Smoker
Amerikanischer Free Improv-Trompeter, Bandleader und Musiklehrer, geboren am 8. Mai 1941 in Muncie, Indiana. Er wuchs in Davenport, Iowa, auf. Smoker erhielt zunächst Klavierunterricht und wandte sich als Zehnjähriger – beeinflusst durch Harry James – der Trompete zu. Nach seinem Trompeten-Studium an der University of Iowa, das 1974 bis zur Doktorwürde führte, unterrichtete er Jazz an den Universitäten von Iowa und Wisconsin. Seine erste Formation war das Paul Smoker Trio m
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14. Apr.4 Min. Lesezeit


Giuseppi Logan
Amerikanischer Free Jazz-Tenor- und Sopransaxophonist, Pianist, Bassklarinettist, Oboen-Spieler und Bandleader, geboren am 22. Mai 1935 in Philadelphia, Pennsylvannia. Er war zunächst Autodidakt und spielte schon im Alter von 15 Jahren in der Band von Earl Bostic. Später studierte er am New England Conservatory. 1964 zog er nach New York und arbeitete mit Musikern der New Yorker Avantgarde-Szene wie Archie Shepp, Pharoah Sanders und Bill Dixon zusammen. Er nahm Unterricht b
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14. Apr.2 Min. Lesezeit


Charles Tyler
Amerikanischer Free Jazz-Alt- und Bartitonsaxophonist und Bandleader, geboren am 20. Juli 1941 in Cadeiz, Kentucky. Er wuchs mit Albert und Don Ayler in Cleveland, Ohio, auf und war zwischen 1963 und 1965 Mitglied der Albert Ayler-Formationen. Charles Tyler stand im Dezember 1963 an der Seite von Ayler, als dieser eine Session mit Ornette Coleman in dessen Haus in New York abhielt. Weitere Musiker bei dieser bis heute noch nicht veröffentlichten Aufnahmesession waren Norma
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14. Apr.4 Min. Lesezeit


Harold Rubin
Israelischer Free Improv-Klarinettist und Maler, geboren am 13. Mai 1932 in Johannesburg, Südafrika. Er erhielt als Teenager Unterricht im klassischen Klarinettenspiel und entdeckte den Jazz. Er liess sich zum Architekten ausbilden und vervollständigte seine Studien an einer Londoner Universität. Trotz Apartheid tat er sich in den 1950er Jahren in seiner Heimat mit farbigen Musikern wie Kippy Moeketsi zusammen. Er scheute es nicht, in den Townships aufzutreten und trat auch
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14. Apr.3 Min. Lesezeit


Fred Hess
Amerikanischer Tenorsaxophonist, Komponist und Arrangeur zwischen freier Improvisation und Contemporary Jazz, geboren am 3. September 1944 in Abington, Pennsylvania. Er wuchs im Bundesstaat New Jersey auf und besuchte das Trenton State College. 1979 studierte er im Creative Music Studio von Karl Berger in Woodstock, New York. Danach zog er nach Colorado, wo er 1982 das Boulder Creative Music Ensemble gründete. Von dieser Formation kamen drei Aufnahmen heraus. Es waren die
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14. Apr.2 Min. Lesezeit


Robin Kenyatta
Amerikanischer Jazz-Altsaxophonist und -Flötist, geboren am 6. März 1942 in Moncks Corner, South Carolina, als Robert Prince Haynes. Er wuchs in New York auf und bewegte sich im Kreis von die Free Jazz-Musiker Bill Dixon, Roswell Rudd, Archie Shepp und Alan Silva. Er war Mitglied des Jazz Composer’s Orchestra und trat auch mit dem eher bop-beeinflussten Sonny Stitt (ts, as) auf. Dieser erwähnte Kenyatta mit Rufus Harley (ts, bagpipes) auf dem Cover der mit weiteren Musiker
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13. Apr.2 Min. Lesezeit


Oliver Johnson
Amerikanischer Jazz-Schlagzeuger, geboren am 5. Dezember 1944 in Oakland, California. Er spielte zuerst Trompete und wechselte während der Armeeausbildung zum Schlagzeug. 1964 verliess er die Armee und schloss sich als Perkussionist einer Latin Band an. Seine Jazzkarriere begann 1965 als Begleiter von Donald Raphael Garrett. Später spielte er in Gruppen um Dewey Redman, Andrew Hill, Bobby Hutcherson, Dexter Gordon, den Blueser Memphis Slim, Sam Rivers und Johnny Griffin.
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13. Apr.2 Min. Lesezeit


Warren Smith (Free Jazz)
Amerikanischer Schlagzeuger, Perkussionist, Vibraphonist und Bandleader, geboren am 14. Mai 1934 in Chicago, Illinois, als Warren Ingle Smith, Jr.. Sein Vater spielte Saxophon und Klarinette bei Noble Sissle und Jimmy Noone, seine Mutter war eine Harfenspielerin und Pianistin. Er lernte zunächst Klarinette bei seinem Vater. Er studierte an der University of Illinois, wo er 1957 graduierte. 1958 erwarb er den Mastertitel in Perkussion an der Manhattan School of Music und war
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13. Apr.3 Min. Lesezeit


Composer's Workshop Ensemble
Amerikanisches Free Improv/Free Jazz-Ensemble, gegründet 1961 in New York City vom Schlagzeuger und Perkussionisten Warren Smith. Bis erste Aufnahmen in Form der LP "Composers Workshop Ensemble" (Strata-East, 1973) erschienen, dauerte es mehrere Jahre. Die Aufnahmen entstanden in der Besetzung Al Gibbons (ts), Julius Watkins (frh), Howard Johnson (bars, tuba), Johnny Coles (tp), Jackie Jeffers (tb), Bross Townsend (p), Herb Bushler (b) und Warren Smith (dm, perc). Mit ein
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13. Apr.1 Min. Lesezeit


Alvin Batiste
Amerikanischer Jazz-Klarinettist, Bandleader und Musiklehrer, geboren am 7. November 1932 in New Orleans, Louisiana. Er gründete und leitete das Batiste Jazz Institute an der Southern University in New Orelans, wo neben anderen Branford Marsalis, Donald Harrison, Herlin Riley und Henry Butler studierten. Später lehrte er am New Orleans Center for Creative Arts. Mit Harold Battiste (ts), Ellis Marsalis (p), Richard Payne (b) und Ed Blackwell (dm) bildete er The American Jazz
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13. Apr.2 Min. Lesezeit


Mark Whitecage
Amerikanischer Free Improv-Sopran- und Altsaxophonist, Klarinettist, Komponist, Soundskulpturen-Künstler, Labelbesitzer und Bandleader, geboren am 4. Juni 1937 in Litchfild, Connecticut. Im Alter von 6 Jahren spielte er erstmals in der familieneigenen Gruppe und erhielt mit 12 Jahren die Union Card, die ihm das Auftreten als Profimusiker erlaubte. Zu ersten Aufnahmen kam Whitecage mit James Duboise (brass), Bobby Naughton (p), Mario Pavone (b) und Laurence Cook (dm) als Mi
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13. Apr.4 Min. Lesezeit
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