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Conrad Bauer
Deutscher Jazz/Free Jazz-Posaunist, Komponist und Bandleader, geboren am 4. Juli 1943 in Halle, Sachsen-Anhalt, in der damaligen DDR. Konrad, Conrad oder Conny Bauer ist der ältere Bruder von Johannes Bauer (1954-2016), der ebenfalls Posaune spielt. Er wuchs teilweise im thüringischen Sonneberg auf. Er spielte schon als Schüler Posaune, hatte Privatunterricht und spielte im Posaunenchor der evangelischen Kirche Steinbach. Er begann sich für moderne Tanzmusik zu interessie
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Klaus Koch
Deutscher Jazz-Bassist, geboren am 2. September 1936 in Leipzig. Nach einem Studium der klassischen Musik an der Musikhochschule Leipzig bei Konrad Siebach spielte Koch von 1962 bis 1964 beim Werner-Pfüller-Quintett und bei Michael Fritzen. Zwischen 1964 und 1966 gehörte er zum Joachim-Kühn-Trio, einer der damals führenden Jazzformation der DDR. Diese tendierte im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung des freien Jazz. 1966 wurde er Mitglied beim Rundfunktanzorchester Leipzi
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Heinz Becker
Deutscher Jazz-Trompeter, -Flügelhornspieler und Bandleader, geboren am 28. Mai 1938 in Dresden. Er spielte auch Waldhorn, Euphonium und Panflöte. Nach privatem Unterricht an Klavier und Trompete spielt Becker ab 1962 in Tanzorchestern und im für den DDR-Jazz wichtigen Manfred- Ludwig-Sextett von Manfred Schulze und Ernst-Ludwig Petrowsky. Wie viele andere DDR-Jazzmusiker kam er mit dieser Gruppe sowie mit der Modern Jazz Big Band 65 bzw. im Umfeld des spätern Schauspielers
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Günter Sommer in Duoaufnahmen
Einen Teil des Schaffens des deutschen Schlagzeugers Günter "Baby" Sommer nehmen die Duoaufnahmen ein. Erste solche entstanden als Gumpert-Sommer-Duo mit dem Pianisten Ulrich Gumpert , mit dem Sommer auch in grösseren Formationen zusammenarbeitete. Die erste Aufnahme des Gumpert-Sommer-Duos hiess "The Old Song" (FMP, 1979), war aber eine Trioaufnahmen mit Manfred Hering (as). Reine Duoaufnahmen waren "... jetzt geht's Kloss!" (FMP, 1979), "Versäumnisse" (FMP, 1980), "Das
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Günter "Baby" Sommer
Deutscher Free Jazz-Schlagzeuger, geboren am 25. August 1943 in Dresden als Günter Sommer. Er absolvierte die Dresdner Musikhochschule. Erste Aufnahmen machte er 1965/1966 als Mitglied der Modern Jazz Big Band 65 des späteren Schauspielers Manfred Krug. Zwischen 1966 und 1974 begleitete Günter Sommer mit Klaus Koch (b) den Saxophonisten, Klarinettisten und Flötisten Friedhelm Schönfeld. Diese Formation war die erste stabile Gruppe des neuen DDR-Jazz. In dieser Zeit spielt
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22. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Thomas Borgmann
Deutscher Free Jazz/Free Improv-Tenor-, Alt und Sopranino-Saxophonist sowie Bandleader, geboren am 5. Januar 1955 in Münster. Er spielte in den frühen 1980er Jahren hauptsächlich im Berlin Art Ensemble um Nick Steinhaus sowie später mit Valery Dudkin (g, pedal-b) und Sascha Kondraschkin (dm) als Noise & Toys. "Live In Berlin, Ballhaus 1987" (Sagittarius A-Star, 2011) zeigt Borgmann, Nick Steinhaus (as), Jacques Nobili (tb), Jason Hwang (vio) und Anthony Brown (dm) als Begle
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Ruf der Heimat
Deutsche Free Jazz/Free Improv-Formation, bestehend ab Mitte der 1990er Jahre aus Thomas Borgmann (ts, sops), Ernst-Ludwig Petrowsky (bars, as, cl, fl), Christoph Winckel (b) und Willi Kellers (dm). In dieser Besetzung wurde das Album "Erste Heimat" (Konnex, 1995) eingespielt. Auf "Machine Kaput" (Konnex, 1996) wirkte anstelle von Petrowsky Peter Brötzmann (ts, as, tarogato) mit. Später stiess Petrowsky wieder dazu. "Sehnsucht nach Theo" (2007) war eine labellose Live-CD-
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Ernst-Ludwig Petrowsky in Trioaufnahmen
Vom deutschen Free Jazz-Saxophonisten und Klarinettisten Ernst-Ludwig Petrowsky (1933-2023) kamen im Laufe der Jahre mehrere Trioaufnahmen heraus, auf denen "Luden" Leader oder Co-Leader war. Die erste stammte vom Ernst-Ludwig Petrowsky Trio und hiess "Selb-Dritt" (FMP, 1981). Seine Mitmusiker waren Heinz Becker (tp, flh) und Klaus Koch (b). Es handelte sich um die Fortsetzung von "SelbViert" (FMP, 1980) bei der noch Günter Sommer (dm) mitspielte. Unter dem Gruppennamen
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ernst-Ludwig Petrowsky
Deutscher Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Flötist sowie Komponist und Bandleader, geboren am 10. Dezember 1933 in Güstrow, Mecklenburg. Er erlernte die Instrumente weitgehend autodikaktisch. 1955 wurde er Mitglied der Eberhard Weise-Combo, die Musik im Stile des Westcoast-Jazz spielte. 1962 gründete er mit Manfred Schulze als Co-Leader das Manfred-Ludwig-Sextett, das Hardbop spielte und dem auch der spätere Posaunist Conrad Bauer, damals noch an der Gitarre, angehörte. Dies
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22. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Cool Quartett
Deutsche Contemporary Jazz-Formation, bestehend zwischen Mitte der 2000er und Mitte der 2010er Jahre aus Axel Dörner (tp), Zoran Teric (p), Jan Roder (b) und Sven-Åke Johansson (dm, perc). Die Musiker gaben auch Aufnahmen unter ihren Namen heraus oder waren Mitgieder in anderen Formationen. Cool Quartet spielte vor allem Standarts in einem zeitgemässen Kleid. Die Aufnahmen zu den beiden Alben "Cool Quartett Vol. I" (SÅJ, 2006) und "Coolquartett Vol. II" (SÅJ, 2011) stammte
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Bergisch-Brandenburgisches Quartett
Deutsche Free Jazz-Gruppe, gegründet 1980 im damals ostdeutschen Rostock von Rüdiger Carl (ts, acc, cl, vcl), Ernst-Ludwig Petrowsky (as, bars, cl, jew's harp, perc), Hans Reichel (g, vio) und Sven-Åke Johansson (dm, perc, acc, vcl). Bei einem Auftritt am 1. März 1982 in Ost-Berlin wurde die LP "Bergisch-Brandenburgisches Quartett" (Amiga, 1984) mitgeschnitten. Die Aufnahmen kamen auf dem DDR-Staatslabel heraus. Es handelte sich lange um das einzige Tondokument dieses a
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Moderne Nordeuropäische Dorfmusik
Deutsches Experimental Rock/Free Improv-Trio, gegründet 1968 in Berlin vo schwedischen Schlagzeuger, Perkussionisten und Multiinstrumentalisten Sven-Åke Johansson mit Norbert Eisbrenner (g, as, vio, vcl) und Werner Götz (b, viola). Erste Aufnahmen erschienen unter dem Titel "Westberliner Stadtmusik" (Edition, Mariental, 1969) in einer Auflage von 300 Stück. Die beiden Tracks wurden später mit zwei zusätzlichen, ebenfalls längeren und bis dahin noch nie veröffentlichten Stück
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach
Der in Schweden geborene, aber in Deutschland aktive Schlagzeuger, Perkussionist, Akkordeonist und Vokalist Sven-Åke Johansson (1943-2025) und der deutsche Pianist Alexander von Schlippenbach arbeiteten im Laufe ihrer langen Karrieren oftmals und in verschiedenen Konfigurationen zusammen. Das erste Mal trafen sie sich 1967 im Manfred Schoof Sextett. "Live At The Quartier Latin" (FMP, 1976) machte später den Auftakt zu einer langen Reihe von Duoaufnahmen, gefolgt kurz dana
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson in Duoaufnahmen
Der schwedisch-deutsche Multiinstrumentalist Sven-Åke Johansson (1943-2025) tat sich im Laufe seiner Karriere oft mit anderen Musikerinnen und Musikern zu Duoaufnahmen zusammen. Die erste derartige Aufnahme hatte "Live At The Quartier Latin" (FMP, 1976) geheissen und kam mit Alexander von Schlippenbach (p) als Duopartner zu Stande. Es war der Auftakt zu weiteren Duo- und Ensembleaufnahmen der beiden Musiker (siehe Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach ). Neben s
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson in Soloaufnahmen
Der in Schweden geborene und in Deutschland aktikv gewesene Schlagzeuger und Perkussionist Sven-Åke Johansson (1943-2025) gab im Laufe seiner Karriere mehrere unbegleitete Soloaufnahmen heraus. Mit seinen unkonventionellen Schlaginstrumenten, dem Slingerland Drum Set, trat SAJ auch solo auf. Seine erste Solo-LP entstand 1972 in Stockholm und hiess "Schlingerland/Dynamische Schwingungen". Die LP erschien zuerst in wenigen Exemplaren beim eigenen " SÅJ"-Label. Sie wurde mi
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22. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Sven-Åke Johansson
Schwedischer Schlagzeuger, Perkussionist, Akkordeonist, Vokalist, Dichter, Ensembleleiter und Komponist, geboren am 28. November 1943 in Mariestad. 1968 liess er sich in Berlin nieder, wo er zu einem der wichtigsten und eigenständigsten Wegbereiter des europäischen Free Jazz wurde. Ab 1965 gehörte er mit Peter Kowald (b) zum ersten Peter Brötzmann Trio (sd), das im Juni 1967 "For Adolphe Sax" (Brö, 1967) aufnahm. Im Herbst 1967 gehörte Johansson zum Sextett von Manfred Scho
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22. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Ulrich Gumpert Workshop Band
Ostdeutsche Free/Contemporary Jazz-Grossformation, gegründet um Mitte/Anfang der 1970er Jahre und geleitet vom Pianisten und Bandleader Ulrich Gumpert . Die Basis legte Gumpert 1972, als er für eine Aufführung der Veranstaltungsreihe "Jazz in der Kammer" deutsche Volkslieder adaptierte. Er nannte diese Suite "Aus teutschen Landen" und führte sie mit dem 13-köpfigen Jazz-Werkstatt-Orchester, wie sich die Big Band damals nannte, Anfang September 1972 auf. Der Mitschnitt ersch
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22. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Ulrich Gumpert
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 26. Januar 1945 in Jena. Zwischen 1961 und 1968 studierte er klassische Musik an den Hochschulen von Weimar und Ostberlin. Dann vertiefte Gumpert seine Jazz-Kenntnisse an der Musikschule von Berlin-Friedrichshain. Von 1967 und 1970 war Gumpert Mitglied der Klaus Lenz-Band, welche rockbeeinflusste Musik machte. Danach stellte er mit SOK ein eigenes Rock Jazz-Quartett auf die Beine, das durch dem Zuzug von Bläsern b
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Manfred Schoof Quintet
Das Manfred Schoof Quintet war die erste und langlebigste Gruppe, die der deutsche Jazz-Trompeter und Flügelhornspieler Manfred Schoof um sich scharte. Sie war Mitte der 1960er Jahre eine der Keimzellen des deutschen Free Jazz im allgemeinen und des Globe Unity Orchestra im speziellen. Die erste Quintett-LP hiess "Voices" (CBS, 1966) und entstand in der Besetzung Schoof, Gerd Dudek (ts), Alexander von Schlippenbach (p), Buschi Niebergall (b) und dem späteren Can-Mitglied J
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Manfred Schoof
Deutscher Jazz-Trompeter, Flügelhornspieler, Kornettist und Bandleader, geboren am 6. April 1936 in Magdeburg. Er studierte von 1955 bis 1957 an der Musikakademie Kassel sowie von 1958 bis 1963 an der Hochschule für Musik in Köln, wo er Schüler von Bernd Alois Zimmermann war. Zu ersten Aufnahmen kam Schoof im Januar 1965 als Mitglied des Gunter Hampel Quintetts, als Hampel (vibes, fl) zusammen mit Schoof, Alexander von Schlippenbach (p), Buschi Niebergall (b) und Pierre Co
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22. Dez. 20253 Min. Lesezeit
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