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Vario
Sammelbezeichnung für mehrere unterschiedlich besetzte Projekte des deutschen Free Jazz-Posaunisten, -Cellisten und -Bassisten Günter Christmann . Zum ersten Mal tauchte der Name auf der LP "Vario II" (Moers, 1980) auf, die Christmann mit Maggie Michols (vcl), John Russell (g), Maarten Altena (b) und Paul Lovens (dm, perc) aufgenommen hatte. Auf der LP "Vario" (Moers, 1986) fanden sich Aufnahmen von Vario 6, Vario 12, Vario 19, Vario 20 und Vario 21. Es handelte sich um For
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Günther Christmann
Deutscher Free Jazz-Posaunist, Bassist und Cellist, geboren am 29. November 1942 im polnischen Schrimm/Śrem. Er gehört ab Anfang der 1970er Jahre zur deutschen Freejazz-Szene um die Labels "FMP" und "SAJ". Dazu betätigte sich Christmann auch als Dramaturg auf dem Gebiet des Musiktheaters, besonders des Tanztheaters. Er setzte sich auch mit multimedialen Darstellungsformen sowie mit experimentellen Musikfilmen in Szene. Erste Aufnahmen machte er als Mitglied des Peter Kowal
musicmakermark
30. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Die Enttäuschung
Deutsches Contemporary Jazz-Quartett aus Berlin, bestehend aus Axel Dörner (tp), Rudi Mahall (bcl), Joachim Dette (b) sowie Uli Jennessen (dm). Die vier Musiker verschrieben sich vorerst ganz der Musik von Thelonious Monk. Die ersten Aufnahmen der Gruppe entstanden im August 1995 und kamen in Form der Doppel-LP "Die Enttäuschung" (Two Nineteen, 1996) heraus. Alle 16 Tracks stammten von Monk. Im Sommer 1997 ging die Gruppe wieder ins Studio. Mit Jan Roder (b) als neuen Bas
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


DJ Illvibe
Deutscher DJ und Experimentalmusiker (tt, perc), geboren 1980 in Berlin als Vincent Graf von Schlippenbach. Er ist der Sohn des Free Jazz-Pianisten und Bandleaders Alexander von Schlippenbach . Mit 15 Jahren begann er in Hip Hop-Clubs aufzulegen. 1999 wurde er Mitglied der Band Lychee Lassi. Er war Live-DJ bei Auftritten der Dancehallband Seeed und der Hip Hop-Gruppe Moabeat. Er arbeitet an vielen Musikprojekten in Berlin und als DJ in Berliner Clubs. Er schreibt viele St
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Hommage-Aufnahmen
Die in Deutschland lebende japanische Jazz-Pianistin Aki Takase spielte über einen längeren Zeitraum mehrere musikalische Hommagen an einige der grossen Musiker des Jazz ein. Diese entstanden solo, im Duo oder mit grösseren Formationen. Zu dieser Reihe gehörten die Duo-CDs "Blue Monk" (Enja, 1993) mit David Murray (ts) und "Duet For Eric Dolphy" (Enja, 1997) mit Rudi Mahall (bcl). Auf der Doppel-CD "Ornette Coleman Anthology" (Intakt, 2007) widmete sich Takase mit Silke Eb
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Trioaufnahmen
Von der in Deutschland lebenden japanischen Jazz-Pianistin Aki Takase erschienen viele Trioaufnahmen. Ihre ersten Aufnahmen überhaupt als Leaderin waren Trio-LPs. 1978 konnte Aki Takase (p, e-p, melodica, vocoder, synth) mit "Aki" (Seven Seas, 1978) ihre erste Aufnahme unter eigenem Aufnahmen einspielen. Es handelte sich um ein Trio-Album mit Nobuyoshi Ino (b, e-b, cello, bells) und Takuji Kusumoto (dm, perc). Mit Ino und Steve Jackson (dm) folgte mit "As Time Goes By" (To
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Duoaufnahmen
Die japanische Jazz-Pianistin Aki Takase tat sich oft mit anderen Musikern oder Musikerinnen zu Duoaufnahmen zusammen. Die erste hiess "Esprit" (Union Jazz, 1982) und entstand mit Yoshio Ikeda (b). Mit ihrem langjährigen Triobegleiter Nobuyoshi Ino (b) ging sie für "Ten i mu ho" (Mobys, 1985) ins Studio. Zwischen 1987 und 1990 trat sie mit der portugiesischen Sängerin Maria João auf und spielte mit ihr 1987 am Leverkusen Jazz Festival "Looking For Love" (Enja, 1988) ein. S
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase
Japanische Jazz-Pianistin, Keyboarderin, Koto-Spielerin, Komponistin und Bandleaderin, geboren am 26. Januar 1948 in Osaka und aufgewachsen in Tokio. Sie spielt seit dem dritten Lebensjahr Klavier. Sie studierte an der Toho Gakuen Music University, entdeckte den Jazz und wurde 1971 professionelle Musikerin. Erste Aufnahmen machte sie als Begleiterin des Psychedelic/Folk Rock-Musikers Tomoaki Kamijo, der Jazz-Saxophonisten Seiichi Nakamura und Hidefumi Toki, des Jazz-Bassist
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Berlin Contemporary Jazz Orchestra
International besetztes Free Music-Grossorchester, gegründet 1988 in Berlin vom Pianisten Alexander von Schlippenbach und seiner aus Japan stammenden Frau Aki Takase , ebenfalls einer Pianistin. Das BCJO ist das Nachfolgeorchester des ebenfalls von von Schlippenbach geleiteten Globe Unity Orchestras . Im BCJO spielten mehrere wichtigste Musiker und Musikerinnen der Berliner und der europäischen Free-Szene. Das erste Konzert gab das BCJO im Mai 1988 in den Studios des Send
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Globe Unity Orchestra
Free Music-Grossorchester-Projekt, initiiert 1966 vom Berliner Pianisten und Komponisten Alexander von Schlippenbach . Basis für die erste europäische Freejazz-Big Band war einerseits das Manfred Schoof Quintet . Dieses bestand damals aus Manfred Schoof (tp, flh), Alexander von Schlippenbach (p), Gerd Dudek (ts), Buschi Niebergall (b) und Jacki Liebezeit (dm). Als zweite Basis diente von Schlippenbach das Peter Brötzmann Trio , das damals aus Brötzmann (ts, as), Peter Kowal
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26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach in Duoaufnahmen
Der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach tat sich im Laufe der Jahre mit anderen Musikerinnen und Musikern zu einigen Duoaufnahmen zusammen. Die erste war die Mitte April 1976 in Berlin eingespielte LP "Live At Quartier Latin" (FMP, 1976). Damit begann seine lange Zusammenarbeit mit Sven-Åke Johansson (dm, perc), der wie von Schlippenbach in den frühen Gruppen von Manfred Schoof gespielt hatte (siehe Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach ). M
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach in weiteren Trioaufnahmen
Neben seiner Arbeit im Alexander von Schlippenbach Trio veröffentlichte der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach mit anderen Trios eine Reihe von weiteren Aufnahmen. "Up And Down The Lion – Revised" (Olof Bright, 2010) hiess eine erst später veröffentlichte Trioaufnahme mit Aufnahmen eines Auftritts vom 9. September 1979 in Schweden mit Peter Brötzmann (sax) und Sven-Åke Johansson (dm, acc). Es war eine von vielen gemeinsamen Aufnahmen von von Schlippe
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26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach Trio
Deutsch-englisches Free-Impro Trio- bzw. Quartett, gegründet 1968 von Alexander von Schlippenbach (p) mit Evan Parker (ss, ts) und Paul Lovens (dm, perc). Vierter Musiker war anfänglich Michel Pilz (bcl), ohne dass es in dieser Besetzung zu Aufnahmen kam. Trotzdem kam es dann später mit Bassisten wie Peter Kowald oder Alan Silva zu Quartettaufnahmen dieses Trios. Evan Parker bildete parallel dazu mit Barry Guy (b) und Paul Lytton (dm, perc, elect) ein anderes wichtiges Imp
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Orchesterleiter, geboren am 7. April 1938 in Berlin. Er absolvierte die Kölner Musikhochschule und studierte bei Rudolf Petzold sowie bei Bernd Alois Zimmermann. Mit Gunter Hampel (vibes, fl), Manfred Schoof (tp), Buschi Niebergall oder Peter Kowald (b) und Pierre Courbois (dm) bildete er von 1962 bis 1965 die Gunter Hampel Group, eine der allerersten europäischen Free Jazz-Gruppen. "Heartplants" (Saba, 1965) hiess die am 30. Januar 196
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26. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Franz Koglmann in Gruppenaufnahmen
Der österreischische Jazz-Trompeter, Flügelhornspieler, Bandleader und Komponist Franz Koglmann veröffentlichte neben Aufnahmen unter seinem Namen auch solche von mehreren Gruppen. Von diesen kamen teilweise nur eine oder gar keine eigene Aufnahmen heraus. Als Musiker und Komponist agiert Koglmann stets im Spannungsfeld der Traditionen des Cool und des West Coast-Jazz auf der einen sowie der zweiten Wiener Schule und der europäischen Kunstmusik auf der anderen Seite. Sei
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Franz Koglmann
Österreichischer Flügelhornspieler, Trompeter, Komponist und Ensembleleiter, geboren am 22. Mai 1947 in Mödling, Niederösterreich, und aufgewachsen in Wien. Er absolvierte eine Buchbinderlehre und besuchte gleichzeitig das private Prayner-Konservatoriums für Musik und Dramatische Kunst in Wien. Danach studierte er im Konservatorium der Stadt Wien und wurde einer der ersten Schüler der neuen Jazzabteilung. 1972 besuchte er die USA und spielte mit Archie Shepp. Dabei lernte e
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26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Limbus 3/Limbus 4
Deutsche Akustik-Formation zwischen Avantgarde Jazz, Folk und experimentellen anderen Stilen, gegründet 1968 in Heidelberg als Limbus 3 von den Multiinstrumentalisten Bernd Henninger, Gerd Kraus und Odysseus Artner. Von Limbus 3 kam einzig das Album "New-Atlantis - Cosmic Music Experience" (CPM, 1969) heraus. Mit Matthias Knieper, ebenfalls einem Multiinstrumentalisten, wurde daraus Limbus 4. Auch von diesem Lineup erschien nur ein Album, das sich "Mandalas" (Ohr, 1970) nan
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26. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Herbert Joos
Deutscher Jazz-Trompter, Flügelhornspieler, Bandleader und Grafiker, geboren am 21. März 1940 in Karlsruhe, Baden-Württemberg. Er lernte das Spiel auf der Trompete zuerst autodidaktisch und dann mit einem Privatlehrer. Ab 1958 studierte er Kontrabass, bevor er sich auch dem Flügelhorn, dem Baritonhorn, dem Mellophon und dem Alphorn zuwandte. Je nach Quelle 1965 oder 1968 gründete er mit Wilfried Eichhorn (ts, ss, fl, bcl, oboe), Helmuth Zimmer (p), Klaus Bühler (b) und Rud
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Radu Malfatti auf "B-Boim"
Ab 2007 begann der österreichische Free Jazz- und Experimental Music-Posaunist und Komponist Radu Malfatti Aufnahmen auf seinem eigenen Label "B-Boim Records" zu veröffentlichten. Diese erschienen in Form von CD-R und enthielten zeitgenössische E-Musik oder elektro-akustische bzw. elektronische Klänge. 2007 kamen nicht weniger als 12 solcher CD-R heraus. Die erste hiess "Hoffinger Quartett" und enthielt ein 72:41-minütiges elektronisches Werk auf der Basis einer Streichqua
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26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Radu Malfatti
Österreichischer Posaunist, Elektronik-Musiker und Komponist, geboren am 16. Dezember 1943 in Innsbruck. Nach dem Studium an der Musikakademie in Graz bei Eje Thelin, lebte er zwischen 1970 und 1972 in Amsterdam und Aachen, wo er mit Arjen Gorter, Paul Lovens, Peter Kowald und Paul Rutherford arbeitete. 1972 liess er sich in London nieder. Er spielte in der Brotherhood of Breath von Chris McGregor, im Quartete-à-Tete von Keith Tippett und in der Gruppe Ninesense von Elton D
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26. Dez. 20253 Min. Lesezeit
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